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Bauplanungs- und Sachverständigenbüro ist Spezialist für Planungen im Hochbau und für Gutachten zu Schäden und Mängeln an Gebäuden. Vermeidung von Pfusch am Bau, für ein schadenfreies Bauen, in hoher Qualität und zu reellen Kosten, Mit den Regeln der Technik, Streit vermeiden oder schlichten, zu Ihrem Nutzen.
Kategorie: Private Websites  Branche: Immobilien
Agentur / Betreiber: Bauplanungs- und Sachverständigenbüro Werner Baranski
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21.04.2008 - Tauwasser auf der Bauteiloberfläche
Tauwasser kann infolge eines mangelhaften Wärmeschutz auf der Oberfläche von Bauteilen entstehen. Bei Einhaltung der Mindestwerte des Wärmeschutzes nach DIN 4108-2 werden – Voraussetzung ist eine normale Raumlufttemperatur und relative Luftfeuchte sowie entsprechende Heizung und Lüftung – Mängel durch Tauwasserbildung vermieden. Schadstellen treten vor allem an ungedämmten, ungenügend oder fehlerhaft gedämmten Stellen auf, es handelt sich um Wärmebrücken. Dementsprechend sind Stockflecken und Schimmelpilze vor allem an inneren Fensterlaibungen, Außenwandaußenecken, im Bereich zwischen Dachdecke und Außenwand, an Stürzen und Deckenflächen unter Kragplatten sowie an Außenwandflächen hinter großflächigen Schrankwänden vorzufinden. Diese Mängel sind jedoch nicht auf den verbesserten Wärmeschutz der Gebäude zurückzuführen. Es sind folgende Ursachen in diesem Zusammenhang zu bedenken:
1. Altbau – Einbau von neuen, dichteren Fenstern. Weitere Maßnahmen (Wärmedämmung) werden im und am Gebäude nicht durchgeführt, so dass Tauwasserschäden an den Wärmebrücken entstehen können.
2. Alte Fenster gewährleisteten über die undichten Fugen eine ständige Frischluftzufuhr und damit den Abtransport von Wasserdampf und Kohlendioxid. Bei neuen Fenstern, die sehr dicht sind, kann der Mindestluftwechsel nur durch mehrfache Stoßlüftung erreicht werden. Feuchteschäden sind vor allem auf zu hohe Raumluftfeuchten und damit auf falsches Lüften zurückzuführen. Durch Wasserdampfdiffusion kann die Raumluftfeuchte nicht abtransportiert werden.
3. Eine gedrosselte Heizung – im Schlafzimmer sogar abgeschaltet – führt bei den dichten Fenstern zu einer weiteren Erhöhung der relativen Luftfeuchtigkeit und einem weiteren Absinken der Oberflächentemperatur auf den Außenbauteilen. Dadurch wird die Tauwasser- und Schimmelpilzbildung begünstigt. Die Mindestbeheizung der Räume sollte beachtet werden; krasse Temperaturunterschiede innerhalb der Wohnung sollten vermieden werden, eine Einsparung von Heizenergie ist dadurch kaum zu erreichen.
4. Raumhohe Schrankwände an Außenwänden wirken wie eine zusätzlich innen angebrachte Wärmedämmung. Der Temperaturverlauf innerhalb der Außenwand wird dadurch nachhaltig verändert. Die raumseitige Oberflächentemperatur der Wand sinkt um einige Grade und die Gefahr von Kondens (Tauwasser) wächst. Derartig große Schränke sollten vermieden werden. Abstand zur Außenwand gewähren, Lüftung unter und über dem Schrank.

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