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04.06.2007 - T. Winky entlastet – nun ist Goethe dran
„Ein bedeutender Sexualwissenschaftler hat schädliche Auswirkungen der Teletubbies auf (polnische) Kinderseelen ausgeschlossen“, gab jetzt die ultra-katholische Kinderbeauftragte der Regierung, Ewa Sowinska, bekannt. Tinky Winky darf auf Sendung bleiben – mit Handtasche. Das Corpus delicti, eben diese Handtasche, beweise nicht – wie von Sowinsky befürchtet - das Schwulsein der quiekenden Plüschfigur.
Gerade ist die Lachnummer von der Kinderbeauftragten gedeckelt, donnert die nächste Salve durchs Land: Bildungsminister Roman Giertych stellte den neuen Lehrplan für polnische Gymnasien vor – und machte damit seine Ankündigung wahr, den bisherigen Lehrplan gründlich entrümpeln zu wollen. Nun ist er proppevoll mit literarischen Werken, die dem polnischen Patriotismus huldigen. Goethe, Dostojewski und Conrad etwa taten das nicht, ihre Werke hätten deshalb im neuen Lehrplan nichts zu suchen.

Giertychs neuer Lehrplan allerdings beschert ihm nicht nur Proteste von Buchhändlern und Schriftstellern, sondern auch Widerspruch im Kabinett. «Wir werden die Namen der aus dem Lehrkanon gestrichenen Schriftsteller verteidigen», kündigte der stellvertretende Kulturminister Tomasz Merta an.
«Als völlig unverständlich» bezeichnete Kulturminister Kazimierz Ujazdowski die Entscheidung des Bildungsministers. Auch die Literaturnobelpreisträgerin Wislawa Szymborska bezeichnete den neuen Lehrplan Giertychs als lächerlich. Mehrere Buchhandlungen wollen ihre Schaufenster umdekorieren und den aus der Schule verbannten Büchern eine besondere Präsentation widmen, andere bieten Sonderrabatte für diese Werke an.
Polens SchülerInnen protestieren schon lange gegen Giertych - am PC, indem sie kategorisch auf den sonst meistgenutzten WORD – Schrifttyp „Times New Roman“ verzichten.

Siehe auch Erstmeldung vom 30.05.2007

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