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25.06.2008 - Schadensersatzansprüche bei Unfall
I. Allgemein - direkt nach dem Verkehrsunfall:
Nach einem Verkehrsunfall sollten Sie am Unfallort die Ruhe bewahren.
Sie müssen auf jeden Fall an der Unfallstelle verbleiben und den übrigen Unfallbeteiligten Ihren vollständigen Namen samt Anschrift, Ihr Kfz-Kennzeichen, die Daten Ihrer Haftpflichtversicherung (soweit Sie dies können) und den Halter des Fahrzeugs nennen, falls dieses auf eine andere Person zugelassen ist.
Verlassen Sie den Unfallort nicht einfach, ohne die zu-vor genannten Daten bei den Unfallbeteiligten zu hinter-lassen. Dies würde ein unerlaubtes entfernen vom Un-fallort darstellen und wäre nach § 142 StGB strafbar.
Ferner sollten Sie Beweise sichern. Machen Sie Fotos mit Ihrem Mobilfunktelefon oder einer Kamera von den Beschädigungen des gegnerischen Fahrzeugs sowie der Splitterfelder. Sofern Sie Kreide im Fahrzeug haben, markieren Sie die Fahrzeugstellungen nach dem Ver-kehrsunfall. Weiterhin sollten Sie sich die Namen und Anschriften von Zeugen notieren. Sie sollten nach je-dem Verkehrsunfall zu Beweissicherungszwecken die Polizei zum Unfallort rufen. In der Praxis kommt es häufig auch bei eindeutigen Verkehrsunfällen später zum Streit über den Unfallhergang und die Unfallverur-sachung. Seien Sie vorsichtig mit Ihren Äußerungen gegenüber den aufnehmenden Polizeibeamten, wenn ein Verschulden Ihrerseits am Verkehrsunfall in Frage kommt und Sie nach dem Verkehrsunfall noch unter Schock stehen. In diesen Fällen ist es ratsam keine Äu-ßerungen über den Verkehrsunfallhergang zu tätigen. Sie sind nicht verpflichtet, sich zum Verkehrsunfallher-gang gegenüber der Polizei am Verkehrsunfallort einzu-lassen! Sie können den Verkehrsunfallhergang aus Ihrer Sicht auch noch zuhause in Ruhe schriftlich verfassen und nachreichen. Voreilige Schuldeingeständnisse oder unbedachte Äußerungen vor den aufnehmenden Poli-zeibeamten erschwert die spätere Durchsetzung Ihrer berechtigten Schadensersatzansprüche.


Die Versicherungen versuchen bei der Schadensregulierung im Bereich der Verkehrsunfälle zu sparen, da sie in den letzten Jahren mehrere Milliarden Euro Verlust im Bereich Verkehrsschäden „erwirtschaftet“ haben. Als Geschädigter hat man nach § 249 Abs. 1 S.1 BGB einen Anspruch auf Schadensersatz durch „Natu-ralrestitution“. Das heißt, der Schädiger hat den Zustand herzustellen, der bestehen würde, wenn der zum Ersatz verpflichtende Unfall nicht eingetreten wäre. Anders ausgedrückt: „Der Geschädigte ist so zu stellen, als hätte das schädigende Ereignis (hier der Verkehrsun-fall) nicht stattgefunden“. Nach § 249 Abs. 2 S.1 BGB kann der Geschädigte bei Sach- und Personenschäden statt der sog. „Naturalrestitution“ Schadensersatz in Geld verlangen. Nach § 249 Abs. 2 S. 2 BGB in der seit dem 01.08.2002 geltenden Fassung bekommt der Ge-schädigte die Umsatzsteuer nur noch dann ersetzt, wenn diese auch angefallen ist.
Sie haben selbstverständlich das Recht, Ihr Fahrzeug in der Marken- oder Fachwerkstatt Ihres Vertrauens repa-rieren zu lassen. Sie können Ihr Fahrzeug natürlich auch unrepariert lassen oder selbst reparieren. Nach einem Verkehrsunfall sollten Sie den Fahrzeugschaden von einem unabhängigen Kfz-Sachverständigen taxieren lassen. Die diesbezüglich anfallenden Sachverständi-genkosten muss der Schädiger bzw. die gegnerische Haftpflichtversicherung tragen, solange kein Bagatell-schaden vorliegt. Liegt ein sog. „Bagatellschaden“ vor, d.h. der entstandene Sachschaden an Ihrem Fahrzeug liegt zwischen 500,00 € - 700,00 € (die genaue Grenze ist umstritten), sollten Sie einen Kostenvoranschlag (von einer Fachwerkstatt bzw. von einem Kfz-Sachverständigen) erstellen lassen. Von der Taxierung des Schadens durch einen Sachverständigen der gegne-rischen Versicherung sollten Sie Abstand nehmen, da diese Schadensgutachten in der Regel geringer ausfal-len, als die Schadensgutachten eines unabhängigen Kfz-Sachverständigen. Sie bekommen vom Schädiger bzw. von dessen Haftpflichtversicherung im Rahmen der Schadensregulierung u.a. den im Gutachten festgestell-ten Schadensbetrag ersetzt. Vorallem bei Verkehrsunfäl-len mit Personenschäden sollten Sie einen Rechtsanwalt mit der Durchsetzung Ihrer Schadensersatz- und Schmerzensgeldansprüche beauftragen. Die diesbezüglich entstehenden Kosten hat grundsätzlich die gegnerische Haftpflichtversicherung bzw. der Schädiger zu tragen.

Schadensersatzansprüche (mögliche)
nach Verkehrsunfall:
1. Reparaturkosten bis zur Grenze des sog. „Wiederbeschaffungswertes“
2. Sachverständigenkosten
Nicht bei Bagatellschäden (500,00 - 700,00 Euro)
– hier Kostenvoranschlag fertigen lassen!

3. Anwaltskosten Die anfallenden Rechtsanwaltsgebühren sind Teil des vom Schädiger bzw. dessen Haftpflichtversicherung zu erstattenden Schadens. Die Haftpflichtversicherung des Schädigers trägt die angefallenen Anwaltskosten des Geschädigten bis zum Streitwert des regulierten Betrags.
4. Abschlepp- und Bergungskosten
5. Mietwagenkosten - Vorsicht bei der Anmietung!
Mietwagenkosten, die nach einem sog. "Unfallersatztarif" abgerechnet
worden sind, sind nur noch dann erstattungsfähig, wenn sie im Einzelfall
erforderlich waren.

6. Nutzungsausfallentschädigung
7. Wertminderung des Fahrzeugs
8. allgemeine Kostenpauschale (20,00 € - 30,00 €)
9. andere Sachschäden: Kofferrauminhalt usw.
10. Verdienstausfall gem. Arbeitgeberbestätigung
11. Schmerzensgeld
12. Kinderbetreuung/sonstige Betreuungskosten
13. Haushaltshilfe/Haushaltsführungsschaden
14. entgangener Gewinn
15. Arztkosten
16. Kreditkosten
17. Standkosten/Abschleppunternehmen
18. Finanzierungskosten Autokredit
19. Verlust einer Tankfüllung
20. Taxispesen für unfallbedingte Fahrten
21. Kosten für ein neues Kennzeichen
22. Abmeldekosten des Unfall-Kfz
23. Anmeldekosten des Ersatz-Kfz

Weitere Informationen unter:
http://www.ra-kotz.de/verkehrsunfallsiegen.htm

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