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07.05.2010 - Op-Art
abgeleitet v. engl.: optical art = optische Kunst

Bei Op-art handelte es sich zunächst um eine Stilrichtung der Malerei, die ihren Ursprung bereits in den 50er Jahren hat. Ziel der Künstler war, durch geometrisch abstrakte Form- und Farbmuster im Auge des Betrachters Bewegungs- und Flimmereffekte zu erzeugen. Ihre berühmtesten Vertreter sind Victor Vasarely und Henryk Berlewi. Bis heute ist strittig, wer von beiden als ‘Vater‘ der Op-art anzusehen ist. Der Begriff 'Op-art' wurde, nach jetzigem Kenntnisstand, erstmalig in einem am 23. Oktober 1964 veröffentlichten Artikel der Londoner 'Time' mit der Überschrift: „Op art: pictures that attack the eye'' verwandt:
Die eigentliche Zeit der Op-art begann, im Jahr 1961 in Zagreb, mit der Gründung der internationalen Künstlerbewegung 'Neue Tendenzen', besser als 'Nouvelles Tendances' bekannt. Sie verfolgte mit ihrer ersten Ausstellung das Ziel, junge, eher unbekannte Künstler zu präsentieren, die nach neuen Ausdrucksformen suchten. Damit begann 1961 die Ausstellungsreihe 'Nova Tendencija', die erst 1973 endete. Die 'Tendencija 1' zeigte 25 internationale Künstler experimenteller und avantgardistischer Strömungen, die sich der 'visuellen Forschung' verschrieben hatten, und mit der Einbeziehung von Wissenschaft und Technik kein Problem hatten.
1965, fand im New Yorker MoMA die von Kurator William C. Seitz organisierte Ausstellung 'The Responsive Eye' statt, die sich stark auf die 'Nove Tendencije' bezog und eine enorme Aufmerksamkeit erhielt. Ein Ereignis, welches in Verbindung mit der 'Tendencija 1' maßgeblich die Entstehung der Op-art beeinflusste. Beide Ausstellungen werden als Geburtsstunde der Op-art angesehen, und lösten einen internationalen Boom aus.
Interessanterweise kann am Beispiel der 'Neuen Tendenzen' auch das Entstehen der Computerkunst verfolgt werden. Chronologisch weisen beide Kunstrichtungen eine erstaunliche Parallelität auf. Angefangen von den Wurzeln in den fünfziger Jahren bis hin zu der Tatsache, dass beide im selben Zeitraum ihre neue Kunst der Öffentlichkeit präsentierten, um ebenso zeitgleich einen regelrechten Boom zu erleben. Der Umstand, dass damals in westlichen Ländern Künstler zeitgleich erstmalig mit Computergrafiksystemen arbeiteten, war unbestritten für die Zagreber Aktivitäten ein glücklicher Zufall, der ganz neue Aspekte eröffnete. Daher zeigen die 'Neuen Tendenzen' in ihrer Entwicklung u.a., in welchem Zusammenhang Op-art und Computerkunst stehen, sich seit damals wechselseitig beeinflussen und miteinander weiterentwickeln.
Optische Kunst, bzw. optische Täuschungen sind für mich der reizvollste Bereich meiner künstlerischen Arbeit. Das „Spielen“ mit Farben, Formen, Linien und Perspektiven fasziniert mich immer wieder auf‘s Neue. Sicherlich ist ein Aspekt dabei, die Nähe der Op Art zu den Wissenschaftszweigen der Wahrnehmungspsychologie oder gar Neurologie.

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