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04.06.2007 - Nichtraucherschutz
Bei Nichtraucherschutz unter keinen Umständen auf Freiwilligkeit setzen!
Herzstiftung warnt anlässlich des Weltnichtrauchertages am Donnerstag vor verantwortungsloser Gesetzgebung beim Schutz vor Passivrauchen (Frankfurt am Main, 29. Mai 2007) Schon längst haben sich strenge Rauchverbote in anderen Ländern Europas als äußerst sinnvoll erwiesen. Hierzulande versteifen sich Politiker in wichtigen Bereichen des Nichtraucherschutzes unbegreiflicherweise immer noch auf freiwillige Regelungen. Um diese Rückständigkeit zu beenden, ruft die Deutsche Herzstiftung anlässlich des Weltnichtrauchertages am Donnerstag dazu auf, endlich einen verantwortungsvollen Nichtraucherschutz ohne Ausnahmen zu etablieren und die Gesundheit der Bevölkerung nicht weiter aufs Spiel zu setzen!

Uneinsichtigkeit besteht derzeit insbesondere beim Nichtraucherschutz für Gäste und Angestellte in Gaststätten. Während auf bundespolitischer Ebene behauptet wurde, nicht der Bundestag, sondern die Bundesländer seien für ein solches Gesetz zuständig, ist es jedoch unstrittig, dass das Arbeitsschutzgesetz in die Bundeskompetenz fällt. Mehrere Landesregierungen hatten angekündigt, in Gaststätten kein striktes Rauchverbot einzuführen. Offensichtlich liegt diesen Landesregierungen der Schutz ihrer Bürger nicht so sehr am Herzen. Je nach Bundesland will man die Entscheidung über diese gesundheitlich wichtige Frage den Wirten überlassen und auf Freiwilligkeit setzen.

Doch Freiwilligkeit ist beim Nichtraucherschutz völlig fehl am Platz, wie die Deutsche Herzstiftung betont. So hat es die Gastronomiebranche noch nicht einmal geschafft, in Speisebetrieben ausreichend Nichtraucherplätze anzubieten, wie dies in einer freiwilligen Selbstverpflichtung vor zwei Jahren versprochen worden war. „Davon abgesehen muss auch immer bedacht werden, dass es sich beim Rauchen in den meisten Fällen zweifelsfrei um eine ernstzunehmende Abhängigkeit handelt“, so der Hinweis von Professor Dr. med. Helmut Gohlke, Vorstandsmitglied der Deutschen Herzstiftung, „eine freiwillige Rücksichtnahme auf Nichtraucher ist daher aus medizinisch-psychologischer Sicht nur begrenzt zu erwarten“.

Verzicht aufs Rauchen könnte mehr als 50 Prozent der Herzinfarkte verhindern

Die Deutsche Herzstiftung fordert daher die verantwortlichen Politiker auf, in Gaststätten, Restaurants und Bars ein striktes Gesetz zum Schutz vor Passivrauchen ohne Ausnahmeregelungen auf den Weg zu bringen und sich nicht von eventuellen Einflüssen der Tabakindustrie beirren zu lassen. „Es darf nicht vergessen werden, dass in Deutschland jedes Jahr allein durch Passivrauchen rund 3 300 Menschen sterben“, wie Professor Gohlke unterstreicht. Zudem hätten Ergebnisse aus der deutschen MONICA-Studie gezeigt, dass sich durch einen grundsätzlichen Verzicht aufs Rauchen bei Männern rund 60 Prozent und bei Frauen sogar 75 Prozent aller Herzinfarkte verhindern ließen.

Dass strikte Rauchverbote auch tatsächlich zu durchschlagenden Erfolgen führen, zeigen Länder mit fortschrittlicheren Rauchergesetzen wie etwa Italien. Dort hatten sich die Krankenhauseinweisungen aufgrund von Herzinfarkten unmittelbar nach Einführung eines weitgreifenden Rauchverbots in Gaststätten, Diskotheken und öffentlichen Gebäuden deutlich reduziert. Eindrucksvoll waren auch die Resultate in der amerikanischen Stadt Pueblo (Colorado), wo nach Einführung eines strikten Rauchverbots innerhalb von eineinhalb Jahren eine Verminderung der Herzinfarkte um 27 Prozent beobachtet wurde. Die damit verbundenen Einsparungen in Milliardenhöhe würden auch dem deutschen Gesundheitssystem gut tun.

8/2007

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