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homepage der computerkünstlerin brigitte grawe: die aachenerin verbindet in ihrer kunst auch ihre größten leidenschaften: wissenschaft und computer. ihre internetgalerie bietet nicht nur faszinierende bilder, sondern auch wissenswertes rund um das thema computerkunst, neurowissenschaften und kunst allgemein. literatur- und linklisten bieten besuchern ihrer webseite die möglichkeit mehr zu erfahren.
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08.09.2009 - neuroästhetik
neuroästhetik gilt noch immer als junger, neuer zweig der neurowissenschaften. dabei liegen ihre wurzeln viele jahre zurück. es war 1979, als diese "disziplin" von Ernst Pöppel* durch die gründung der studiengruppe „Biological Aspects of Beauty“ ins leben gerufen wurde. definiert wurde sie als erforschung von fähigkeiten im umfeld von kunst und ästhetik und der förderung der zusammenarbeit zwischen künstlern und wissenschaftlern.
29 jahre später, definiert Dr. Alexander Abbushi neuroästhetik kurzgefasst wie folgt: "erforschung der neurologischen grundlagen von kreativität, ästhetik und kunstwahrnehmung und subjektiven bewusstseinszuständen wie liebe, hass, schönheit." d.h., sie versucht kreative prozesse als ausdruck der hirnfunktionen zu verstehen und ästhetische wahrnehmung auf neurobiologische grundlagen zurückzuführen. ein wichtiges ziel ist es auch heute noch, diese erkenntnisse künstlern zur verfügung zu stellen und so beide "seiten" zusammenzubringen. forschungen der neurobiologie zur ästhetik erfreuen sich natürlich auch eines großen interesses seitens mancher industriezweige, z.b. design oder werbung, die durchaus wirtschaftlichen nutzen aus diesen wissenschaftlichen studien ziehen können.
2008 wurde das Londoner "Institute of Neuroesthetics" gegründet. begründer ist Semir Zeki, neurobiologie und seit märz 2008 der erste professor für neuroästhetik am University College London. lt. Vilayanur S. Ramachandran wurde von ihm der begriff 'neuro-ästhetik' erfunden – „um die Philosophen und Geisteswissenschaftler zu ärgern“.
kurze zeit später wurde an der Berliner Charité der gemeinnützige verein "Association of Neuroesthetics - a Platform of Arts and Neuroscience" gegründet, initiator des vereins ist Alexander Abbushi. Ernst Pöppel und Semir Zeki sind u.a. unter den gründungsmitgliedern:
neuroästhetik wird von der kunstwelt zweigeteilt aufgenommen, bzw. von einigen künstlern scharf kritisiert. offenbar befürchten sie, dass erkenntnisse der neurowissenschft die kunst "end-mytifizieren" könnten, sollten sich kunstwerke tatsächlich als neurobiologisches produkt herausstellen. aber da sagt Alexander Abbushi ganz klar, "es gehe nicht darum die kunst auf eine formel zu reduzieren, sondern mehr über sie zu erfahren." aber es gibt auch befürworter, die es spannend und durchaus hilfreich finden, solche wissenschaftlichen erkenntnisse in ihr arbeiten mit einfließen zu lassen. für neurowissenschaftler steht sowieso außer frage, dass sich einige der ganz großen künstler bereits, ohne es zu wissen, mit neurobiologischen aspekten befasst haben. Semir Zeki nennt als ein beispiel Picasso; der habe mit seinen überlegungen zu bestimmten darstellungsmöglichkeiten im kubismus, eigentlich nichts anderes gemacht, als sich mit dem neurobiologischen problem der formenkonstanz (die frage, wie wir eine form erkennen, wenn wir sie unter verschiedenen bedingungen betrachten) zu beschäftigen.

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