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06.05.2015 - Wunderheilungen und Gott
‹Wunderheilungen› gibt es genausowenig wie einen ‹Gott›, denn von Nichts kommt Nichts!
oder
Das Credo der Wahnkranken: Gott verändert die Naturgesetze nach seinem Gusto *******
Das vermeintliche ‹Wissen› um eines Gottes Existenz verbreitet sich über Generationen über die Gene von Eltern zu den Nachkommen – aber obwohl so viele Menschen ‹Gott› zu kennen glauben, wissen sie doch nichts über ihn. Er liebt angeblich seine Kreationen, zugleich aber lässt er sie durch seine ‹Stellvertreter› bestrafen, verängstigen, drangsalieren, bespitzeln, unterdrücken und gar foltern und bestialisch ermorden – und dennoch lieben sie ihn dafür!
Es gibt ihn angeblich in mehrfacher Gestalt –zumindest im Christentum –, so nämlich als Vater, als sein eigener Sohn und ausserdem noch als Heiliger Geist – von jedem sei er etwas und alles zugleich. Leidet er etwa an Schizophrenie? Oder leiden diejenigen an Schizophrenie, die sich das ausgedacht haben? Er war und ist stets unsichtbar für alle Menschen und wird es auch für immer bleiben, obwohl so viele Menschen auf die Rückkehr seines ‹Sohnes› hoffen. Ist er also so etwas wie ein Phantom?
Er hat Tausende und Millionen von Häusern rund um die Welt – doch man findet ihn dort nie. Milliarden von Erdenmenschen folgen seiner Macht – doch keiner von ihnen weiss, ob er diese überhaupt hat und wie er diese ausübt. Er wird gefürchtet, gehasst, verspottet oder schlicht ignoriert – aber meistens wird er gepriesen, verehrt, geliebt und als universaler Alleskönner betrachtet. So glaubt man beispielsweise auch, er sei für vermeintliche Wunderheilungen von schwer resp. unheilbar Kranken verantwortlich, die sich durch eine Reise nach Lourdes und den Kontakt mit dem Wasser aus der Lourdes-Grotte eine heilende Wirkung versprechen. Nach einem Bericht der österreichischen Zeitung ‹Der Standard› vom 12. September 2013 untersuchten Forscher der Med-Uni Wien 21 ‹heilige› Quellen und 18 Weihwasserbecken in Wien und Umgebung – fast alle waren und sind bakteriell enorm belastet. Das Wasser der Quellen in Österreich ist demnach mit Fäkalien und Nitraten verunreinigt und hat keine Trinkwasser-Qualität. Auch Weihwässer in Kirchen und Spitalskapellen weisen extrem hohe bakterielle Belastungen auf. Die Forscher raten daher dringend vom Trinken des Wassers aus ‹heiligen› Quellen ab. Nur 14 Prozent der Wasserproben aus ‹heiligen› Quellen wiesen keine Belastung mit Fäkalkeimen auf. Ausserdem konnte keine der untersuchten Quellen als Trinkwasserquelle empfohlen werden. In diesen Quellen wurden neben Fäkalindikatoren wie E-coli-Bakterien und Enterokokken – die durch mangelnde Hygiene nach dem Toilettenbesuch ins Wasser gelangten – auch Campylobacter nachgewiesen, die entzündliche Durchfälle auslösen können. Viele der Quellen waren zudem vor allem durch Nitrate aus der Landwirtschaft belastet. Das Fazit daraus: Das ‹heilige›, in Wirklichkeit aber giftige Wasser hilft nur einem Glaubensfanatiker; es ist der gleiche Fall gegeben wie beim Trinken des Leichensaftes bei einzelnen Naturvölkern. Würden die Menschen es sich nicht total einbilden, dass es (im Falle von Lourdes & Co.) heilende Wirkung hat resp. es sie vermutlich mit dem Verstorbenen verbindet (bei den Naturvölkern), dann würden sie schwer vergiftet und unter Umständen sogar daran sterben.
Tatsache ist, dass für die ‹Marienerscheinungen› von Lourdes und Fátima die aus den Kontaktberichten bekannten ‹Gizeh-Intelligenzen› und Konsorten verantwortlich sind, wie auch für viele andere, den Religionswahnsinn anheizende Inszenierungen rund um die Welt. Dabei wollten sie mittels Religions- und Sektenwahnsinn die Menschen zu abhängigen, lenkbaren und fremdbestimmbaren Marionetten degradieren (siehe Artikel ‹Wo steht die Ufologie heute?› im FIGU-Bulletin Nr. 83 vom März 2014).
Am 8. Februar 2015 erschien in der ‹NZZ am Sonntag› ein Artikel mit der Überschrift «Wunderheilung – Vom Umgang mit Unerklärlichem», auf den ein Leserbriefschreiber – ungeachtet der jämmerlichen Blamage, die er sich dabei zuzieht – mit seinem vollen Namen und dem Wohnort zu diesem fragwürdigen Artikel unter der Rubrik ‹Wissen› (wobei es hier wohl eindeutig um Glauben geht) mit dem Titel ‹Wunder sind menschlich› im Brustton der Überzeugung folgendes schreibt:
«... Für den bekennenden Atheisten sind Wunder natürlich unbequem, weil der liebe Gott sie damit gleichsam ins Abseits stellt: Siehe, ich bin doch da! Und die auf eherne Naturgesetze pochenden Wissenschaftler verkennen deren Ursprung. Der Schöpfer ist wohl auch Herr über die Naturgesetze und kann diese positiverweise zum Heile der Kranken aufheben. Dieser Gedanke wird wider besseres Erkennen von einer eingegrenzten Wissenschaft abgelehnt.» (Anmerkung: Fettdruck vom Autor eingefügt).
Warum ist es möglich, solche Aussagen zu machen, ohne die etwaigen Folgen auch nur ansatzweise zu überdenken? Und wenn wir das Ganze im Stil des Leserbriefschreibers weiterspinnen wollen, dann stellt sich unweigerlich die Frage nach des ‹Gottes› Auswahlkriterien. Heilt er denjenigen, der am hündigsten bettelt und bittet und an ihn glaubt, selbst wenn er sonst kein guter Mensch ist und z.B. Andersgläubige und/oder Ungläubige ausradiert? Oder kommt eher jemand zum Zug, der gut ist, jedoch nichts von ihm hält? Wie unterscheidet er die Heuchler von den ehrlich Bittenden? Der Schreiber des Leserbriefes – und alle, die unter der gleichen oder ähnlichen Krankheit leiden wie er – überlegt sich zudem keine Sekunde, welch chaotische Auswirkungen ein Aufheben der ehernen Naturgesetze auf das ganze Universum hätte. Nichts würde auch nur den Bruchteil einer Sekunde länger bestehen. So präsentiert der Schreiber durch solch unsinnige Aussagen nicht nur seinen Mangel an Intelligenz, Vernunft und Verstand sondern auch seine Naivität.
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