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01.03.2011 - Von den Zinsen leben
Das Konzept der ewigen Rente beruht auf dem Wunsch, alleine vom Zinsertrag des Vermögens leben zu können um am Ende das angesparte Kapital einer nachfolgenden Generation weiter reichen zu können. Dieser Wunsch ist in der Bevölkerung weit verbreitet, in der Realität jedoch nur schwer umzusetzen. Verschiedene Faktoren sind dafür verantwortlich.

Fehlende finanzielle Ressourcen

Das Konzept der ewigen Rente beruht auf dem Wunsch, alleine vom Zinsertrag des Vermögens leben zu können, um am Ende das angesparte Kapital einer nachfolgenden Generation weiter reichen zu können. Dieser Wunsch ist in der Bevölkerung weit verbreitet, in der Realität jedoch nur schwer umzusetzen. Verschiedene Faktoren sind dafür verantwortlich.

Um sich klar zu werden, ob das Konzept einer ewigen Rente mit dem vorhandenen Kapital überhaupt umgesetzt werden kann, muss deshalb zuerst einmal Klarheit darüber bestehen, wie hoch die erwartete Vermögensrente überhaupt sein muss. Aus diesem Grunde ist es von entscheidender Bedeutung, die eigenen Ausgaben im Griff zu haben, um den Bedarf tatsächlich quantifizieren zu können. Dazu hilfreich ist ein Budgetbogen, den wir Ihnen auf www.vorsorgeportal.org in unserer Kategorie „Tipps und Tricks“ Budgetplan gerne zur Verfügung stellen.

Zinsertrag

Anders als bei einer klassischen Rentenversicherung, welche ebenfalls lebenslängliche Zahlungen verspricht, findet bei einer ewigen Rente kein Kapitalverzerr statt. Wenn wir uns gewahr sind, dass eine Leibrente Ausschüttungen – in Abhängigkeit vom Alter - von lediglich 5 – 8% leistet, bekommt man eine Idee, wie schwierig es ist, mit einem beschränkten finanziellen Budget, eine ordentliche Vermögensrente zu generieren.

Dabei hängt der Ertrag der ewigen Rente im Wesentlichen von zwei Faktoren ab:

• dem allgemeinen Zinsniveau
• der eigenen Risikobereitschaft

Definiert man „Sicherheit“ zu eng, sind die aktuellen Zinssätze derart tief, dass eine eigentliche Mangelwirtschaft die Folge dieser Anlagepolitik ist. Bei großzügig bemessenen Zinssätzen von 4% braucht es bereits ein Vermögen von 500.000 EUR um eine Nachsteuerrente von 1000 EUR pro Monat zu erzielen. Alternative Anlagen sind deshalb gefragt, welche zwar ebenfalls eine hohe Sicherheit versprechen, aber nicht in die Kategorie der scheinbar unerschütterlichen Bundesschatzbriefe fallen.

Inflation

Das Hauptproblem jeder Rente – auch jener der klassischen Rentenversicherung – liegt in der Unberechenbarkeit der Kostenentwicklung. Damit ist nicht alleine die statistisch ausgewiesene Inflation gemeint, sondern die effektiv spürbare. Diese unterscheidet sich im Einzelfall ganz beträchtlich von jener des Bundesamtes für Statistik.

Weil die Preise aber so oder so nicht stabil bleiben werden, sind stabile Rentenkonzepte immer auf mögliche Preissteigerungen auszurichten. Während klassische Leibrenten, mit ihren nominal festgeschriebenen Garantien nur unflexibel auf diese Entwicklung eingestellt werden können, bieten ewige Renten die Möglichkeit sich auf Teuerung und Inflation einzustellen. Voraussetzung ist allerdings die Bereitschaft die Anlagepolitik dynamischer auszurichten und gezielte Mehrerträge zu erwirtschaften, welche bereits heute höher sind, als die aktuelle Teuerung und die anfallenden Steuern und Gebühren. Je höher diese realen Mehreinnahmen sind, desto besser ist man vor zukünftigen Entwicklungen geschützt.

Wer allerdings bereits heute eine Bruttorendite von weniger als 3,3% auf seinem Gesamtvermögen erzielt, kann selbst die aktuell ausgewiesene Teuerung nicht mehr voll kompensieren und verliert jeden Tag bares Geld. Die Wahrscheinlichkeit ist aber sehr hoch, dass ihre individuelle Teuerung unter Berücksichtigung aller Kosten - d.h. auch jener Belastungen, welche nicht in den Teuerungsindex fallen (Gesundheitskosten, Gebühren, etc.) - deutlich höher ist 2,2%. Entsprechend hoch sind ihre tatsächlichen, wenn auch unsichtbaren Verluste.

Einmal erlittene Verluste können aller Erfahrung nach (wenn überhaupt) nur noch sehr schwer und unter einem erhöhten Risikoeinsatz wettgemacht werden. Wer sich dem Wunsch verschrieben hat, von den Zinsen seines Vermögens zu leben, sollte sich deshalb frühzeitig mit der Frage beschäftigen, wie er seine Vermögenserträge über der Schwelle von Inflation und Steuern halten kann.

Fazit

Nicht nur aktuell, sondern auch im historischen Kontext betrachtet, lässt sich eine ewige Rente mit Sparkonto, Festgeld und Bundesanleihen nicht umsetzen. Sollte man tatsächlich auf die Erträge angewiesen sein, müssen jedoch die realen Erträge zumindest stabil bleiben.

Der Traum von der ewigen Rente ist möglich, doch langfristig („ewig“) nur zu erreichen, wenn man den Dingen nicht einfach seinen Lauf lässt und auf den steten Zins(tropfen) aus der Festgeldanlage vertraut. Vielmehr ist ein Gesamtkonzept anzulegen, welches einerseits die Ausgabenseite unter Kontrolle hält, andererseits die Einnahmenseite den tatsächlichen Bedürfnissen angleicht.

Daniel S. Batt
Finanzplaner mit eidg. FA (FH)

www.vorsorgeportal.org

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