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09.06.2015 - Tabu-Themen Sterben und Tod
Ein Wort zu den Tabu-Themen Sterben und Tod

Sehr viele Menschen fürchten sich vor dem Tod und verdrängen das Wissen darum, dass er sie mit absoluter Unausweichlichkeit eines Tages ereilen wird. Dieser Tag kann schon morgen sein – oder in Wochen, Monaten, Jahren oder Jahrzehnten. Gewiss ist aber, dass er kommen wird und jeden von uns trifft, ob wir das nun wahrhaben wollen oder nicht. Auch Ängste vor dem Altwerden, vor Krankheit, Gebrechlichkeit und vor einem qualvollen Sterben beschäftigen viele Menschen. Über die Vorgänge beim Sterben, beim Tod, im Todesleben und bei der Wiedergeburt der Geistform des Menschen herrschen zumeist pure Unwissenheit oder religiöse Falschvorstellungen und Glaubensannahmen.

Frauen, Männer und Kinder mögen sich aus Angst und Verzagtheit nicht mit der absoluten Unvermeidlichkeit der eigenen Sterblichkeit beschäftigen. Sie versuchen, alle Gedanken und Gefühle daran zu vermeiden und scheuen die bewusste Konfrontation mit dem Sterben, wissen jedoch im Grunde genommen sehr genau, dass der eigene Tod unvermeidlich ist. Allein der Zeitpunkt des eigenen Todes ist für den Menschen ungewiss, ebenso der Tag, an dem der geliebte Partner, Familienangehörige, Freunde, Bekannte, Berufskollegen usw. aus dem Leben scheiden müssen. Der Tod wird einfach als noch lang nicht anstehendes Ereignis angesehen und aus dem Bewusstsein, den Gedanken und Gefühlen verdrängt, oder der Mensch hofft sogar völlig widersinnig, dass er ihn selbst und die ihm nahestehenden Menschen nie ereilen möge.

Oft kann es beobachtet werden, dass alte Menschen, die sehr lange Zeit gemeinsam mit ihrem Lebenspartner verbracht haben, nach dem Tod des geliebten Menschen ihren Lebensmut verlieren, alle Hoffnungen auf eine gute Zukunft sinken lassen und in ihrem Leben keinen echten, tieferen Sinn mehr zu erkennen vermögen. Sie lassen sich gedanken- und gefühlsmässig richtungslos dahintreiben, bauen psychisch und körperlich dramatisch ab und sehnen oftmals ihren eigenen Tod herbei, weil sie glauben, ohne den verstorbenen Partner selbst nicht mehr weiterleben zu können. Sie wünschen sich, bald wieder mit dem resp. der Verstorbenen in einem vermeintlichen Himmel oder Paradies wiedervereint zu werden. Es existieren fast so viele verschiedene Vorstellungen von einem ‹Leben nach dem Tod›, wie es Menschen gibt, weil das Gros der Erdenmenschen nicht wirklich über die wahrheitlichen Gegebenheiten zu den Themen Sterben, Tod, Todesleben und Wiedergeburt der Geistform des Menschen informiert ist; die darin unwissenden Menschen haben alle ihren persönlichen Glauben in bezug auf den Tod, das Jenseits und Todesleben und hegen Hoffnungen und Wünsche und legen sich Vorstellungen zurecht, die nicht real sind und schlicht auf Unwissen und Unwahrheit beruhen.

In meiner unmittelbaren Nachbarschaft und im Kollegenkreis habe ich es erlebt, welch ein Schock der Tod eines nahestehenden Menschen für den zurückbleibenden Menschen sein kann, wenn der langjährige Lebenspartner, die Mutter, der Vater oder sogar das eigene Kind stirbt. Die Schockstarre, die tiefe Trauer und die damit verbundene Lähmung der Gedanken und Gefühle führen bei den Hinterbliebenen zu einer deprimierenden Kraftlosigkeit und inneren Leere und drohen die Menschen in ein schwarzes Loch der Trauer, Dunkelheit und Verzweiflung hineinzuziehen.

Oftmals löst der Tod des geliebten Menschen schwere Depressionen aus, von denen sich viele Menschen nicht mehr aus eigener Kraft zu befreien vermögen. Die bleierne Trauer, dunkle Gedanken und auch Depressionen sind nach dem Tod eines nahestehenden Menschen völlig natürlich und normal; sie sind für die Aufarbeitung und Bewältigung der Trauer in einem gewissen Rahmen sogar notwendig. Der Mensch darf sich aber durch seine Trauer nicht dermassen niederdrücken lassen, dass er nur noch den vermeintlichen Ausweg sieht, Selbstmord zu begehen. Jede Trauerphase soll durch den Menschen selbst richtig verarbeitet und bewältigt werden. Letztendlich kann jeder Mensch seine Trauer in positive Kräfte umwandeln und daraus neuen Lebensmut, Kraft, Wissen und Weisheit in sich erarbeiten (siehe BEAM-Buch ‹Wiedergeburt, Leben, Sterben, Tod und Trauer›).

Kein trauernder Mensch sollte aus Verzweiflung sein eigenes Leben wegwerfen. Bei allem Schmerz, allem Leid und aller Wehmut, die ­dabei durchlebt werden, ist das Wegwerfen des eigenen Lebens nicht gerechtfertigt und führt zu keinem akzeptablen Ziel. Das Auf­geben des eigenen Lebenswillens ist – wenn man die Wahrheit ­ungeschminkt beim Namen nennt – ein Akt der Feigheit vor dem ­Leben und eine Lästerung der Schöpfungs- und Naturgesetze. Diese fordern, dass jeder Mensch sich über den Tod rechtzeitig nach der Wahrheit ausgerichtete Gedanken macht und sich über die wahre Natur des Todes informiert, wodurch das Sterben und der Tod ihren Schrecken verlieren. Jeder Mensch muss trotz der Hilfe von Familienangehörigen, Freunden und Bekannten letztlich mit der Trauer aus eigener Kraft fertig werden, wozu jeder gesunde Mensch auch fähig ist. Diese Worte mögen für manchen Menschen hart klingen; dennoch sollen sie in keiner Weise die Würde derer angreifen, die vom Tod eines geliebten Menschen betroffen sind oder sich auf das Dahinscheiden eines ihnen Nahestehenden vorbereiten müssen. Wenn die Wahrheit vielen grausam und mitgefühllos erscheinen mag, so liegt das zumeist an ihrem religiös bedingten Unwissen über die schöpferisch-natürlichen Gesetze des Lebens.

Ein unwissender Mensch steht der Natur des Todes – und damit im Grunde genommen auch dem Leben selbst – unwissend und hilflos gegenüber und ist ein gefundenes Fressen für die Religionisten und Sektierer. Er weiss nämlich nicht, dass er in Wahrheit mit dem Leben zusammenarbeitet und dass Leben und Tod eine untrennbare Einheit bilden. Trauernde Menschen bedürfen der Hilfe, des Beistands und der Aufklärung über die wahren Gesetzmässigkeiten des Lebens, des Sterbens, des Todes und der Trauer.
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