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24.11.2014 - Sterbehilfedebatte in Deutschland
Der Mensch tut unrecht an sich selbst und an den Schöpfungsgesetzen und Schöpfungsgeboten, wenn er sein Leben wegwirft, sich den Tod herbeiwünscht oder sich durch aktive Sterbehilfe aus dem Leben katapultieren lässt. Aktive Sterbehilfe ist mitnichten ein Akt der Nächstenliebe, sondern blanker Mord bzw. Beihilfe zum Selbstmord, sofern sie durch eine dritte Person durchgeführt wird. Das Leben dient dem Zweck der Bewusstseins- und Geistesevolution des Menschen und muss unter Ausschöpfung aller Möglichkeiten in Natürlichkeit bis zum letzten Atemzug gelebt werden. Der Tod ist nicht das Ende aller Existenz, sondern ein notwendiger Schritt zur Verarbeitung des abgeschlossenen Lebens, damit nachfolgend ein neues Leben keimen, wachsen, gedeihen und erblühen kann. In der Natur geht nichts verloren, denn alles scheinbar Tote wandelt sich nur und nimmt neue Formen und Gestalten an. Dadurch erhält alles im Leben durch den Tod eine weiterführende Bedeutung. So ist auch der Sterbevorgang ein eminent wichtiges Erlebnis für den Menschen, das ihm nicht gewaltsam und unlogisch (auch nicht durch das Ausüben der Todesstrafe) entrissen werden und dem er sich nicht durch eine Flucht vor dem Leben entziehen darf. Durch Selbstmord und aktive Sterbehilfe bringt sich der Mensch selbst um ein unersetzliches Erfahrens- und Wissensgut über die Natur des Sterbens und des Todes. Dieses Wissen steht der Folgepersönlichkeit der Geistformlinie im tiefen Inneren als empfindungsmässige Ahnung zur Verfügung und verleiht ihr ein intuitives Wissen über die Gerechtigkeit und unumstössliche Logik der Gesetze des Lebens.
Die Schöpfungsgesetze sehen es vor, dass das Leben eines Menschen – genau wie das Dasein aller anderen Lebewesen – längsmöglich geführt und erhalten werden soll, damit er während seines Lebens möglichst viele Werte an Wissen, Weisheit und Liebe sammeln kann. Der Mensch soll alle seine individuellen Erfahrungen durch Verstand und Vernunft richtig auswerten und in positive Werte umwandeln, von denen er evolutiv profitiert. Auch die tiefste Trauer gibt dem einzelnen Menschen kein Recht, sich selbst zu töten, sich durch Sterbehelfe umbringen zu lassen, oder sogar – aus Hass oder Rachegelüsten heraus – einen fehlbar gewordenen Menschen durch die Vollstreckung der Todesstrafe zu ermorden. Durch Mord, Selbstmord und Todesstrafe wird einem Menschen brutal und naturwidrig die Möglichkeit genommen, seine Fehler einzusehen, aus ihnen zu lernen und sie wiedergutzumachen. Durch alle Arten von Mord wird der natürliche Fortgang des Lebens und des evolutiven Lernens mit brutaler Gewalt beendet. Alles im Leben – auch das Fehlerbegehen – dient letztendlich der Evolution des Bewusstseins, die sich jeder Mensch selbst erarbeiten muss und wodurch er zur Gesamtevolution der Schöpfung beiträgt.

Achim Wolf, http://www.freundderwahrheit.de

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