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\"Wie Frauen die Welt sehen\" - Onlinemagazin (unkommerziell) von weiblichen Autoren, die über verschiedene Themen schreiben. Von gesellschaftskritisch hin zu Gedanken über Frauenbilder
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05.05.2010 - Pflege mit Hindernissen
Wenn man ein Krankenhaus betritt, sieht man weiße Schwärme, die sich von A nach B bewegen, immer nett und freundlich sind, die niemals ein Lächeln vergessen und auch noch im größten Stress die Übersicht behalten. Diese weißen Schwärme nennt man umgangssprachlich auch Krankenschwestern, Moment ... seit 5 Jahren Gesundheits- und Krankenpflegerinnen. Sie sind überall.

Und wenn wir ehrlich sind, würde ein Krankenhaus zusammenbrechen, ja hemmungslos vor die Hunde gehen, wenn diese emsigen weißen Schwärme nicht zugegen wären. Aber, was tun sie eigentlich?
Alles.
Wirklich alles?
Ja, alles!

Eine Krankenschwester ist die erste früh am Morgen im Krankenhaus, müde, zu allem bereit, sie freut sich auf den Dienst, sie ist innovativ und hoch motiviert. So setzt man es voraus.
Wir sind die Sandwiches der Nation. Oder besser gesagt: Wir sind die Wurst im Sandwich. Okay ... klingt ein bisschen seltsam, ist aber wahr. Oben drauf eine Scheibe Brot - die Leitung des Krankenhauses. Unten drunter eine Scheibe Brot - die Ärzte und andere Bereiche. Und gegen die kämpfen wir tagtäglich.

Die Patienten machen es uns auch nicht gerade leichter. Aber um die geht es nun mal, denn für diese Patienten geben wir alles, egal wer, wie oder was sie sind.
Da gibt es den freundlichen Patienten. Gut führbar und umgänglich, nörgelt nicht und macht jeden Spaß mit.
Der griesgrämige Patient. Er kommt schon mit dem Gesicht zur Faust geballt und nörgelt erstmal herum: "Die Zimmer sind zu klein, hier fehlt eine Dusche und der Nachbar da, der schnarcht!" Im Normalfall wickeln wir diesen gerne ein und es gelingt uns natürlich, ihn umzuwandeln in den freundlichen Patienten.
Der alte und ziemlich verwirrte Patient, mittlerweile das Hauptklientel im Krankenhaus. Schlimme Sache, denn niemand dringt wirklich zu ihnen durch. Sie erinnern an Kleinkinder, aber auch an Junkies auf einem Trip. Alle Facetten zeigen sie auf und unsereins ist bemüht, sich dem anzupassen. Wir flitzen ihnen hinterher, fangen sie ein, beruhigen sie, spielen mit ihnen Mensch ärgere Dich nicht, wickeln und wiegen sie.

Möchte ein Patient sterben, dann sind wir da, um ihn zu begleiten. Auch wenn die Zeit nicht immer da ist, den Zeitpunkt passen wir erstaunlicherweise jedes Mal gut ab. Wir sind genau in diesem Moment bei ihm und halten die Hand. Weh tut es immer noch, auch wenn man es schon so viele Jahre tagein tagaus macht. Jede Schwester leidet mit diesen Wesen, die oftmals zu lange brauchen, um von uns zu gehen.
Nachhelfen darf man ja nicht, wieso eigentlich nicht? Gibt man Pferden nicht auch den Gnadenschuss? Aber gut, dafür reicht unser Wissen nicht, sagen die anderen. Wir wissen es besser.

Wenn ich meinen Tagesablauf so betrachte, dann frage ich mich oftmals, wie lange ich das noch durchhalten werde.
...

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http://www.youndercover.de/pflege.php

Dies ist ein Beispiel von Beiträgen auf Youndercover. Doch natürlich erleben Frauen noch mehr als nur den stressigen Berufsalltag. Von all diesen Dingen erzählen die Autorinnen von Youndercover.

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