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23.02.2017 - Neuer Artikel "Bescheidenheit"
Bescheidenheit ist eine Tugend, die der Mensch auf dem Weg des schöpfungsgerechten Lebens üben und erlernen soll. Sie wird auch ‹Genügsamkeit› genannt und bezeichnet die innere Haltung eines Menschen, der nicht auf Ruhm, Ansehen, Anerkennung, Gelobtwerden oder Im-Mittelpunkt-Stehen aus ist und sein ganzes Wesen im Denken, Fühlen, Empfinden und Verhalten danach ausrichtet. Der Bescheidene macht von sich kein grosses Aufheben, weil er sich als völlig gleichwertig und gleichgestellt zu seinen Mitmenschen sieht und fühlt. Er ist daher sowohl im eigenen Innern als auch nach aussen und in seinem Verhalten gegenüber den Mitmenschen von Bescheidenheit geleitet. Vom materiellen Standpunkt aus gesehen ist Bescheidenheit eine Verhaltensweise von Menschen, wenig von etwas resp. lediglich das Notwendige für sich zu beanspruchen, selbst dann, wenn die Möglichkeit der Vorteilnahme oder Bereicherung bestünde. Bescheiden sein kann auch heissen, zugunsten anderer auf etwas zu verzichten, wenn ein Mitmensch dessen mehr bedarf als man selbst. Bescheidenheit als ein wichtiges Lebensprinzip entsteht aus der Einsicht, dass alles Übermass im Leben schädlich ist, gemäss dem altgriechischen Merkspruch «Nichts zu viel» resp. «Allzuviel ist ungesund». Gemäss den irdischen Philosophien hängt die Bescheidenheit eng zusammen mit der Fähigkeit zum Masshalten, die Platon der Besonnenheit zuordnete, einer der vier Kardinaltugenden (Grundtugenden) wie er sie nannte, nämlich der Tapferkeit, der Gerechtigkeit, der Besonnenheit und der Klugheit resp. Weisheit.

Im rechten Rahmen bescheiden sein heisst, sich wohl über die eigene Bedeutung und Wichtigkeit als Mensch, als Individuum und als evolutionierender Teil der Schöpfung bewusst zu sein, die Bedeutung der eigenen Person im Gefüge des Schöpfungsgetriebes aber nicht wichtiger zu nehmen als sie in Wahrheit ist. Eine gesunde Bescheidenheit verlangt vom Menschen nicht, das Licht seiner Fähigkeiten, Kräfte und Kenntnisse, seines Wissens, seiner Lebensklugheit und Weisheit unter den Scheffel zu stellen, um es darunter vor den Augen der Welt zu verbergen. Er soll auch nicht aus einer falschen, positiv ausgearteten Bescheidenheit heraus seine persönlichen Bedürfnisse und Ansprüche, seine Wünsche, Träume, Neigungen und Triebe gegenüber sich selbst und der Umwelt verleugnen. Denn diese Antriebskräfte entstammen aus seinen ureigenen Bedürfnissen, Gedanken, Gefühlen, Empfindungen, Impulsen, Intuitionen usw., denen er Beachtung schenken und denen er gedanklich auf den Grund gehen soll. Er soll die nach Verwirklichung, Erfüllung und Befriedigung drängenden Kräfte aus seinem Inneren prüfen und feststellen, ob sie von gesunder Art und Weise sind, oder ob es sich um emotionale Ausartungen, Wahnvorstellungen und Formen irrealer Einbildung handelt, die er unter die Lupe seiner Aufmerksamkeit nehmen und unter seine bewusste Kontrolle bringen muss. Mit einer ausgeglichenen Bescheidenheit unvereinbare Kräfte, wie z.B. Eitelkeit, Ruhmsucht, Geschwätzigkeit, Unehrlichkeit usw. usf., muss der Mensch meditativ ergründen, um ihnen ihre Macht über sein Denken und Fühlen zu nehmen und sie in neutral-positive Energie zu transformieren.
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