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Springer Fachmedien steht in Wiesbaden für Wirtschaft, Technik und Gesellschaft innerhalb von Springer Fachmedien, dem führenden B2B-Fachinformationsanbieter im deutschsprachigen Raum. Hinter den Angeboten von Springer Fachmedien in Wiesbaden stehen die renommierten Verlags-Marken Gabler, Vieweg+Teubner, VS Verlag, Springer Automotive Media, Media-Daten, Zimpel, Platow und die Corporate Publishing-Marke BestCom Media. Springer Fachmedien vereint die Springer Fachmedien München GmbH, die Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH und Springer Medizin unter einem Dach. Die Produktpalette umfasst qualifizierte Inhalte in allen medialen Formen: Bücher, Zeitschriften, Online-Lösungen, Veranstaltungen sowie Daten- und Informationsdienste. Springer Fachmedien ist Teil der Fachverlagsgruppe Springer Science+Business Media, eine der international führenden Verlagsgruppen für Wissenschafts- und Fachliteratur.
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16.06.2011 - Mediale Chancengleichheit in der Politik
Wiesbaden, 16.06.2011. Fachzeitschrift Publizistik stellt Untersuchung zur anteiligen Berichterstattung der Medien über die Bundestagsparteien vor Eine gesunde Demokratie lebt vom fairen Wettbewerb der politischen Meinungen und setzt damit auch die publizistische Chancengleichheit der Parteien voraus. Olaf Jandura, Politikwissenschaftler von der Universität München, hat in Bezug darauf die Berichterstattung in den wichtigsten deutschen Nachrichtenmedien im Vorfeld dreier Bundestagswahlen untersucht. Dabei erbringt er den Beweis, dass die Chancen auf mediale Präsenz für die im Bundestag vertretenen Parteien prinzipiell ausgewogen sind - sich je nach Parameter in einzelnen Bereichen aber auch Unterschiede ergeben. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Publizistik aus dem Wiesbadener VS Verlag erschienen.

Die Medienpräsenz der CDU/CSU und SPD entspricht laut den Ergebnissen der Münchner Untersuchung fast genau dem Verhältnis ihrer Wählerstimmen bei der vorangegangenen Wahl. Über FDP und Bündnis 90/Die Grünen wurde entsprechend der Wähleranteile weniger umfangreich berichtet. Dennoch waren ihre Zugangschancen zur medialen Berichterstattung höher im Vergleich zu den Anteilen, die ihnen zum Beispiel über die staatlich vergebenen Sendeplätze für kostenlose Wahlwerbespots zustanden. Zwischen Intensität der Berichterstattung und Wahlerfolg konnte hingegen kein Zusammenhang nachgewiesen werden. Die Linkspartei hatte unabhängig von Stellung und Wahlerfolg im untersuchten Zeitraum insgesamt schlechtere Publikationschancen als die anderen Kleinparteien.

Im Mittelpunkt der Untersuchung standen die zentralen politischen Parteien bei den Bundestagswahlkämpfen in den Jahren 1998, 2002 und 2009: CDU/CSU, SPD, FDP, Bündnis 90/Die Grünen und PDS/Linkspartei. Olaf Jandura wertete für seine Analyse über 3.900 wahlrelevante Beiträge aus drei Nachrichtensendungen im Fernsehen (Tagesschau | heute | RTL aktuell) und fünf Tageszeitungen (Frankfurter Allgemeine Zeitung | Frankfurter Rundschau | Süddeutsche Zeitung | Die Welt | Bild) aus dem Zeitraum jeweils vier Wochen vor der Wahl aus.

Weitere Informationen:
www.publizistik-digital.de

Publizistik veröffentlicht viermal jährlich Beiträge aus Theorie und empirischer Forschung zu allen Bereichen der Kommunikationswissenschaft. Das Jahresabonnement (print + online) kostet 119,- Euro. Der Preis für eine Anzeige 1/1 Seite 4c beträgt 1.700,- Euro.

Die Pressemitteilung sowie das dazugehörige Bildmaterial zum Herunterladen finden Sie hier:
www.vs-verlag.de/Pressemitteilung/3288/Publizistische-Chancengleichheit-in-der-Politik.html

Publizistik ist eine Marke des VS Verlags | Springer Fachmedien. Springer Fachmedien ist Teil der Fachverlagsgruppe Springer Science+Business Media.

Kontakt:
Markus Fertig | PR-Referent
tel +49 (0)611 / 78 78 - 181 | fax +49 (0)611 / 78 78 - 451
markus.fertig@vs-verlag.de | www.publizistik-digital.de

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