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Ayubowan
Herzlich Willkommen im
Angels Home for Children.
Eine Initiative zu Gunsten der Kinder in Sri Lanka.
Aus einer anfänglichen Tsunami-Soforthilfe formte Frank Lieneke aus dem Dry Lands Project e.V. eine langfristige Unterstützungsmaßnahme für elternlose und vernachlässigte Kinder in Sri Lanka.
Kategorie: Vereine / IG / AG  Branche: Arbeit & Soziales
Agentur / Betreiber: Dry Lands Project e.V.
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21.03.2010 - Kurztrip in die Berge Sri Lankas
Am Donnerstagmorgen pünktlich um 4.30 Uhr klingelte mein Wecker. Diesmal fiel es mir nicht schwer so zeitig aus den Federn zu kriechen – ich war ziemlich aufgeregt und konnte kaum schlafen, denn heute beginnt mein großer Trip.
Sehr nervös, aber auch voller Tatendrang stieg ich, bepackt mit zwei Handtaschen, zu Christi ins TukTuk – schließlich war ich vier Tage in einem fremden Land auf mich allein gestellt. Als mich Christi dann zur Bushaltstelle von Marawila gebracht hatte zeigte er mir noch schnell den richtigen Bus, wir verabschiedeten uns und der erste Tag meiner Endeckungstour begann.
Auf der Fahrt von Marawila nach Negombo war ich noch ziemlich aufgeregt. Was passiert um mich rum? Welche Leute steigen ein? Und bitte, bitte lass mich nicht den Ausstieg verpassen. Hier ist es nämlich so, dass ein Busbegleiter immer die Tür öffnet, etwas für mich unverständliches, während der Fahrt, auf die Straße brüllt und wenn niemand reagiert, wird auch nicht angehalten. Auch Ein- und Ausstieg sind hier fließender Wechsel, dass heißt, der Bus hält irgendwie nie richtig, er rollt immer langsam weiter.
Der wunderschöne rote Sonnenaufgang linderte aber meine Angst, die sich als unbegründet herausstellte, denn Negombo war die Endhaltestelle. Somit stiegen alle Fahrgäste aus und der Bus hielt sogar für ein paar Minuten. Sehr hilfsbereit begleitete mich der Busfahrer dann auch zum nächsten Bus nach Kandy. Puhh das wäre geschafft, dachte ich. In Kandy musste ich dann nur noch einen TukTuk-Fahrer bitten mich ins Hotel zu schaffen.
Die Anspannung fiel jetzt vollends von mir ab, trotz des ständigen Ruckelns des Busses, schlief ich einen Großteil der Fahrt.
Kurz vor Kandy wachte ich auf und war beeindruckt von dem wunderschönen Bergland, was Kandy umgab. Ich hatte zwar davon gelesen, aber mit so einer Pracht hatte ich nicht gerechnet. Im Stadtzentrum angekommen, war dann von dieser schönen Natur nichts mehr zu spüren. Obwohl nur 150 000 Einwohner, herrscht hier Verkehrschaos und naja, dicke Luft. Vom erstem Eindruck wollte ich mich aber nicht beirren lassen, ich schnappte mir das erstbeste TukTuk, fünf Minuten später fand ich mich schon in meinem Hotel für die nächsten zwei Nächte wieder, dem „Lake View Rest“, welches mir Julia und Frank empfahlen. Nachdem ich mich kurz frisch gemacht hatte und über das Türschild „Close the window before you leave the room. Monkeys could enter.“ schmunzlte, zeigte mir ein anderer TukTuk-Fahrer (direkt vom Hotel) kurz die Innenstadt, lieferte mich in einem kleinen Restaurant ab und erklärte mir, welchen Bus ich zum Botanischen Garten nehmen musste. Nach einen leckern Sri Lankanischen Reis und Curry begab ich mich über den riesigen Markt zur Bushaltestelle. 600 Rupies bezahlte ich für den botanischen Garten, knapp 4 Euro, für die ich einen wunderschön angelegten Blumen- und Heilkräutergarten, kleine Seen, Kakteen- und Palmenalleen, Fledermäuse, Affen und Skorpione zu sehen bekam. Das fand ich mehr als angemessen.
Um vier holte mich mein TukTuk-Fahrer vom botanischen Garten ab, wir holten Karten für den später stattfindenden berühmten Kandy-Dance. Bis zur Aufführung sah ich mir noch ca. eine Stunde die Stadt an. Und als ich so am Milchsee stand entwickelte sich für mich die unter Verkehrchaos und dicker Luft leidende Stadt, langsam zu einer lebhaften, bunten und liebenswürdigen Stadt, die mit ihren Ecken und Kanten sehr viel Charme ausstrahlte.
Zurück zum Kandy-Dance. Noch nie hatte ich so viele „Weiße“ in Sri Lanka auf einem Haufen gesehen. Noch dazu war ich unter allen anderen die einzige die allein in der Show saß. Trotzdem genoss ich die Aufführung. Sie war sehr abwechslungsreich, jeder Tanz wurde in neuen, und vor allem von den Frauen, sehr schönen Kostümen aufgeführt. Die Männer glänzten eher durch ihre Akrobatik und ihr Geschick mit den Trommeln umzugehen. Obwohl auch öfter Dinge schief gingen, Utensilien fielen zu Boden und Kunststücke missglückten, war es rundum eine schöne Show, die gerade durch das Lächeln über die eigenen Fehler unvergleichlichen Charakter hatte. Aber warum zwischendurch zwei Weihnachtsmänner auf der Bühne standen, habe ich bis heute nicht verstanden.
Im Anschluss fand noch eine kleine Feuershow statt. Die Männer steckten sich brennende Fackeln in den Mund und liefen über glühende Kohlen – zum Glück ging hierbei nichts schief.
Am Ende der Aufführung wartete schon mein TukTuk-Fahrer auf mich und brachte mich zum buddhistischen „C“ von Kandy. Eines der bedeutensden Heiligtümer Sri Lankas. Dort angekommen versprach mir der Fahrer mich in einer Stunde wieder abzuholen. Überrascht von den vielen Sicherheitsbeamten hier betrat ich das Gelände. Doch schon an der zweiten Sicherheitskontrolle scheiterte ich. Ich hatte meinen Rock an. Zu kurz um Buddha ausreichend Respekt gegenüber zu bringen. Enttäuscht trottete ich davon, entschlossen mir einen billigen bodenlangen Rock zu kaufen. Im ersten Geschäft angekommen erklärte ich meine Situation. Doch keine Gnade, ich bin Tourist, noch dazu weiß, somit habe ich Geld, von billig also nichts zu spüren. Auf zum nächsten Shop, draußen war es bereits stockfinster. Doch auch hier, alle superfreundlich, jedoch preislich kein Erbarmen mit den weißen Touristen. Die Zeit verstrich, jetzt hätte ich sowieso nur noch eine halbe Stunde im Tempel gehabt, viel zu wenig. Da ich nicht alleine draußen im Dunkeln rumlaufen wollte unterhielt ich mich noch ein paar Minuten mit den Frauen aus dem Geschäft und begab mich dann zu den Sicherheitsbeamten am Tempel. Sie wunderten sich zwar bestimmt, warum ich knapp über 15 Minuten direkt neben ihnen stand ohne ein Wort zu sagen, während ich auf mein TukTuk wartete, aber so fühlte ich mich am wohlsten.
Pünktlich wurde ich mit einem Sandwich abgeholt.
Die erste Nacht im Hotel war sehr gut, Angst vor Affen hatte ich keine.
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