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Ihre Planer für Außenanlagen und Regenwasser-Systeme, Berlin - Brandenburg.
Unsere Leistungen:
Gartenplanung, Landschaftsplanung, Wassermanagement,
Gartenberatung, Landschaftsplanung, Spielplätze,
Sportplätze, Fitness-Anlagen.Planung von Anlagen zur Regenwassernutzung und -behandlung
wie: Muldenversickerung, Rigolenversickerung, Regenwasserspeicherung,
Zisternen, Grau- und Brauchwasseranlagen.
Planung von Kleinkläranlagen und Pflanzenkläranlagen.
Für uns hat das Element Wasser einen hohen ästhetischen
Reizt, so dass wir das Wasser aus den Regenwasseranlagen auch in eine
anspruchsvolle und ökologisch, wie ökonomisch sinnvolle
Gartenarchitektur in Form von Wasserläufen und Teiche mit einplanen.
Sie reichern über eine Regenwasserversickerungsanlage die
Grundwasservorkommen an und wirken so den sinkenden
Grundwasserständen in Brandenburg (Klimawandel) entgegen. Ferner
können Sie noch Geld sparen durch den Wegfall der
Regenwasser-Einleitungsgebühren in die öffentliche Kanalisation.
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Agentur / Betreiber: Ingeniuerbüro
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17.10.2011 - Klimawandel in Brandenburg
Prognostizierte Klimaänderungen

Auf Grundlage des IPCC-Reports und verschiedener Studien des PIK zeichnen sich für das Gebiet des Landes Brandenburg folgende Entwicklungen ab:

Bis 2050 ist in Berlin-Brandenburg mit einem deutlichen Temperaturanstieg von durchschnittlich 2,5 °C zu rechnen. Im Winter steigen die Temperaturen deutlicher als im Sommer. Der Temperaturanstieg ist in den Frühlingsmonaten April und Mai am deutlichsten.

Die durchschnittliche jährliche Niederschlagssumme von ca. 540 mm unterliegt einer ausgeprägten jahreszeitlichen Verschiebung: Während die Niederschläge im Sommerhalbjahr um zum Teil mehr als 15 % zurückgehen, werden die Winterhalbjahre deutlich feuchter. Die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten sehr feuchter Winter ist bis zu fünf Mal höher.

Die Häufigkeit und Intensität von Extremereignissen nimmt zu. Starkregenereignisse treten vermehrt im Winter auf, in denen Kälteextreme seltener werden. Die Anzahl der Frosttage kann um bis zu 50 % zurückgehen. Im Sommer hingegen nehmen die Wärmeextreme zu, es ist vermehrt mit langen Hitzeperioden, tropischen Nächten und Hitzetagen zu rechnen. Über die Zunahme von Stürmen existieren keine gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnisse. Einige Untersuchungen legen jedoch eine Verstärkung des Sturmklimas nahe.

Der Klimawandel hat einen direkten Einfluss auf den Wasserhaushalt. Höhere Temperaturen führen zu mehr Verdunstung, einem verringerten Abfluss und geringeren Grundwasserneubildungsraten. Es muss mit einer durchgängigen Erhöhung der Verdunstung gerechnet werden, wobei der Anstieg durch die deutlich höheren Temperaturen im Winter wesentlich stärker ausgeprägt ist als im Sommer. Der Abfluss nimmt dadurch für die Region Berlin-Brandenburg um bis zu 40 % ab. Differenzierte Modellierungen für das Berliner Stadtgebiet haben gezeigt, dass sich die Grundwasserneubildung in der Dekade 2031-2040 innerhalb einer Bandbreite von einer Verringerung um 14 % bis zu einer Zunahme um 30 % verändern kann.

Ab 2030 ist in Trockenperioden im Sommer damit zu rechnen, dass der Zufluss des Berliner Gewässersystems zum Erliegen kommen kann.
Der Wassersektor wird auch durch die Landschaftssanierung des Tagebergbaus, die Siedlungsentwicklung und Landnutzungsänderungen beeinflusst. Für Brandenburg wurde berechnet, dass die Verdunstung bei einer Aufforstung von 10 % der Landesfläche um ca. 4 % steigen und sich somit die Grundwasserneubildungsrate um 10 % vermindern würde.

Künftig könnte sich in Folge der Klimaänderungen hinsichtlich der Wasserverfügbarkeit für Berlin ein Anpassungsbedarf des wasserwirtschaftlichen Managements bei der Flutung der Tagebaurestlöcher ergeben.

Die Versorgungssicherheit der Berliner Bevölkerung mit Trinkwasser ist jedoch unter den geschilderten Bedingungen auch bei steigenden Einwohnerzahlen und vermehrter wirtschaftlicher Aktivität nicht gefährdet.

Dagegen könnte sich die Wassergüteproblematik verschärfen. Ein verringerter Abfluss, längere Aufenthaltszeiten und höhere Temperaturen könnten zu verstärkter Eutrophierung der Gewässer führen. Bei geringen Fließgeschwindigkeiten nimmt zudem die Sedimentationsrate zu und verstärkt so den Sauerstoffmangel in den Fließgewässern.

Außerdem werden die Trockenschäden an Auen und Niedermooren zunehmen. Dies kann zunehmende CO2-Emissionen zur Folge haben, aber auch der Nährstoffeintrag in das Gewässersystem kann dadurch deutlich zunehmen. Zudem verlieren diese Flächen ihre Ausgleichsfunktion für den Landschaftswasserhaushalt.

Wasser in der Landschaft halten – Zentrale Forderungen zur Gewässerbewirtschaftung und Landnutzung, z.B. durch Neubau von Versickerungsanlagen.

Obwohl sich die klimatischen Bedingungen bereits in den letzten Jahren drastisch geändert haben, wird in Brandenburg das auch zum Pflanzenwachstum dringend benötigte Wasser noch immer zu schnell aus der Landschaft abgeleitet.

Der Schutz und die Revitalisierung von Feuchtgebieten sind aufgrund ihrer Nährstoffhaltefähigkeit für die Wasserqualität ebenso wichtig wie für die Wasserverfügbarkeit. Die Nährstoffbelastung kann durch einfache Maßnahmen wie pfluglose Bodenbearbeitung und Direktsaatverfahren in der Landwirtschaft reduziert werden. Alternative Bewässerungsmethoden wie z.B. die Tröpfchenbewässerung müssen gefördert werden.

Zur Verbesserung des gesamten Landschaftswasserhaushaltes ist es auch auf den genutzten Flächen notwendig, die Flächennutzung stärker an den Wasserhaushalt anzupassen, um den Wasserrückhalt in der Landschaft zu verbessern. Dazu müssen die Gewässer und wasserwirtschaftlichen Anlagen umgestaltet werden.

Der Paragrafen 28 Wasserhaushaltsgesetz muss dringend geändert werden, damit die Wasser- und Bodenverbände in die Lage versetzt werden, das Wasser in der Landschaft zu halten. Die Wasser- und Bodenverbände müssen eine neue Aufgabenbestimmung erhalten, weg von dem bundes- wie landesrechtlich festgeschriebenen Vorrang des Entwässerns, hin zu einer nachhaltigen Wasserbewirtschaftung.

Das Wasserentnahmeentgelt soll ausschließlich für den Wasserhaushaltsausgleich verwendet werden. Ermäßigung und Erlass des Wasserentnahmeentgelts insbesondere für industrielle Nutzung ist abzuschaffen.

Quellen:

Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK),
PIK Report No. 83, im Auftrag des MLUV,

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Abteilung I, Gemeinsame Landesplanung Berlin-Brandenburg, Berliner Forsten, Berliner Stadtgüter GmbH,
Studie Klimawandel und Kulturlandschaft Berlin,

Studien und Tagungsberichte
des Landesumweltamtes Brandenburg,
Band 50
Leitfaden zur Renaturierung
von Feuchtgebieten in Brandenburg

Beirat für Nachhaltige Entwicklung und
Ressourcenschutz des Landes Brandenburg,
Brandenburg auf dem Weg zur Modellregion für
Nachhaltige Entwicklung
Endbericht 2009

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Brandenburg,
Beschluss des Landesparteirats
in Eberswalde, am 23. Juni 20Versickerungsanlagen

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