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29.06.2016 - Glauben Sie an Vorsehung & Schicksal?
‹Glauben Sie an die Vorsehung und das Schicksal?›

Seit vielen Jahren veröffentlicht die NZZ (Neue Zürcher Zeitung) in ihrer Samstag/Sonntag Ausgabe unter der Rubrik ‹NZZexecutive› – Der Schweizer Stellenmarkt für Kader und Fachspezialisten – ein Interview mit hochpositionierten Persönlichkeiten aus der Wirtschaft, und zwar sowohl Frauen wie Männer. Die Fragen haben sich im Laufe der Zeit leicht geändert, d.h., sie sind von vorwiegend Persönlichem vermehrt auf wirtschaftliche und führungsmässige Aspekte verlagert worden.
Beim ganzen Interview – mit Bild und kleinem Lebenslauf – wecken vor allem zwei Fragen jeweils mein Interesse:
• Könnten Sie sich ein Leben im Kloster vorstellen?
• Glauben Sie an die Vorsehung und an das Schicksal?
Die Fragen weisen meines Erachtens auf die Verbundenheit der NZZ mit dem Christentum (vorwiegend dem Katholizismus) hin, und mit deren Beantwortung zeigt die Führungskraft – ebenfalls meines Erachtens – auf, ‹wes Bewusstseins (fälschlich wes Geistes) Kind› sie ist.

Manchmal, jedoch relativ selten, gibt es ‹Wirtschaftsgrössen›, die sich als gläubig ‹outen›, was mich beim Lesen peinlich berührt. Leider habe ich vor einiger Zeit viele Interviews im Altpapier entsorgt, so auch dasjenige eines Glaubensbekenners – Rektor einer Ausbildungsstätte. Bei der Frage nach dem Leben im Kloster drücken sich die meisten vor einer klaren Antwort. Mir scheint, sie betrachten das Kloster nicht als religiöse Glaubens-Stätte, sondern als Ort der Kontemplation – was sicher auch zutrifft –, der Langeweile und/oder des Verzichts. Das liest sich dann so: «Ein Leben in Abgeschiedenheit und Askese entspricht nicht meinen Idealen. Bescheidenheit und Mässigung in meinem Alltag sind aber erstrebenswert.» Ein anderer meint: «Nein, dafür feiere ich die Feste viel zu gerne so, wie sie fallen.» Ein älterer Inhaber einer AG schrieb: «Da ich sieben Jahre in der Benediktiner-Klosterschule in Disentis verbracht habe, kann ich diese Frage mit einem deutlichen Nein beantworten.» Eine Direktorin meint: «Nein, ein Leben ohne meine Familie kommt für mich nicht infrage.»
Keine der Top-Führungskraft getraut sich, klipp und klar zu sagen: «Nein, ich bin nicht gläubig!», es sei denn, ein klares: «Nein!» oder «No, way!» wird als glaubensfreies Denken interpretiert. Sobald der Glaube ins Spiel kommt, verlieren sie ihre bei den andern Antworten an den Tag gelegte Sicherheit und Direktheit. Es ist ihnen zu langweilig, sie möchten nicht ohne die Familie leben, ihnen würde ‹Wein, Weib und Gesang› fehlen etc. Scheinbar denken sie nicht daran, dass ein Kloster ganz eindeutig eine Stätte des Glaubens ist; daran gibt es nichts zu rütteln. In unserem Kulturraum sind vor allem christliche Klöster der katholischen Kirche mit ihren Mönchen und Nonnen bekannt. Der Begriff ‹Kloster› stammt von lat.: claustrum ab, was ‹verschlossener Ort› bedeutet. Die Frage: «Könnten Sie sich ein Leben im Kloster vorstellen?» ist meines Erachten gleichbedeutend mit der Frage: «Könnten Sie sich ein Leben als Nonne oder Mönch vorstellen?" So gesehen sind einzelne Antworten sehr erstaunlich.

Vielsagender als die Antworten auf die Frage nach dem Kloster sind die Antworten auf die Frage «Glauben Sie an die Vorsehung und das Schicksal?». Zwar wird nicht erklärt, was unter Vorsehung verstanden werden soll. Wie es scheint, deuten es jedoch alle auf die gleiche Art, nämlich wie der Duden, der sich folgendermassen äussert:
... über die Welt herrschende Macht, die in nicht beeinflussbarer oder zu berechnender Weise das Leben der Menschen bestimmt und lenkt
Beispiele
• die göttliche Vorsehung
• er glaubte, durch die Vorsehung dazu bestimmt zu sein

Bezüglich Vorsehung und Schicksal sind die Meinungen etwas einheitlicher – abgesehen von diesem einen krassen Glaubensbekenner, der alles seinem Gott zuschrieb, dessen Zeilen ich jedoch nicht mehr habe. So liest man Sätze wie (w = weiblich):
• Ich glaube vor allem an die Willenskraft des Menschen.
• Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied.
• Ich bin überzeugt, dass jeder seines Glückes Schmied ist. Natürlich wird man in der Kindheit geprägt, und man bringt mehr oder weniger gute Voraussetzungen aus dem Elternhaus mit. Aber ab einem gewissen Zeitpunkt ist jeder für sich selbst verantwortlich. Ich halte wenig davon, auf ein günstiges Schicksal zu spekulieren. (w)
• Ich glaube an zufallsbedingte Ereignisse. Was im Umkehrschluss nicht bedeutet, dass man seinen Erfolg und sein Glück gar nicht beeinflussen könnte.
• Dinge auf der Welt und im Universum folgen einer höheren mathematischen Gesetzmässigkeit. Weltreligionen sprechen von Gott oder Göttlichkeit. Jeder Mensch hat im Rahmen seiner eigenen Formel des Lebens die Möglichkeit, die Variablen seines Schicksals mitzubestimmen. (w)
• Ich glaube an Erfolg und daran, dass, wer Gutes sät, auch Gutes erntet.
• Das ist ja eigentlich die Frage nach der Existenz Gottes. Ich erlebe immer wieder, wie sich Dinge in meinem Leben einfach fügen, das finde ich faszinierend. Aber ich weiss nicht, welche Faktoren hier wirklich eine Rolle spielen, ich bin agnostisch. (w)
• Ich teile die Ansicht von Seneca, der sagte: «Glück ist, was passiert, wenn Vorbereitung auf Gelegenheit trifft.» (w)
(Agnostizismus Wikipedia: «Agnostizismus (altgriechisch ἀγνοεῖν a-gnoein „nicht wissen“) ist die philosophische Ansicht, dass Annahmen – insbesondere theologische, welche die Existenz oder Nichtexistenz einer höheren Instanz, beispielsweise eines Gottes, betreffen – entweder ungeklärt oder grundsätzlich nicht zu klären sind.»)

Es ist erfreulich, wie klar die Ansicht dieser ‹Wirtschaftselite› bezüglich Selbstbestimmung und Selbstverantwortung ist. Die befragten Frauen, die eine solche Position erreicht oder sich allenfalls erkämpft haben, scheinen etwas weiterdenkend zu sein als ihre männlichen Kollegen. Gerne wüsste ich, auf welcher Weltanschauung folgende Aussage einer ‹Head of Sales› basiert: «Dinge auf der Welt und im Universum folgen einer höheren mathematischen Gesetzmässigkeit.» Sie scheint einiges begriffen zu haben. Gleichwohl geht aus nahezu jeder Antwort untergründig die Information hervor: «Eigentlich weiss ich nicht, wie es wirklich ist und funktioniert.» Das ist an sich nicht verwunderlich, denn wie könnten selbst diese geschulten Top-Wirtschaftsfachleute zu Wissen über die Schöpfung und ihre Gesetzmässigkeiten kommen, ohne die Geisteslehre zu kennen und sie zu studieren? Manchmal drängt es mich, ihnen ein Buch von ‹Billy› Eduard Albert Meier, auch BEAM genannt, oder einen guten Artikel zu schicken, aber dann verwerfe ich diese Idee wieder. Die wenigsten Menschen goutieren es, von einer fremden Person, die nicht ihrem ‹Stand› entspricht, belehrt zu werden. Wenn sie denken, dass ‹jeder seines eigenen Glückes Schmied› sei, sind sie auf gutem Weg, und wenn sie ihre Willenskraft gemäss den Gesetzen und Geboten des Menschseins einsetzen, sollte für sie auch alles gut kommen. Wenn sie hingegen rüde ihren Willen in narzisstisch-psychopathischer Manier und nur für das rein Materielle oder Falschhumane einsetzen, kommt es so, wie es momentan auf der Welt zu sehen und zu erleben ist – katastrophal.

Wer nicht von vornherein aus Glaubenswahn oder grundsätzlicher Besserwisserei der Geisteslehre ablehnend gegenübersteht, hat die Freiheit zu fragen:

1. «Gibt es eine (göttliche) Vorsehung und ein (göttliches) Schicksal?»
2. «Wodurch wird das Leben gesteuert und geleitet? Ist das der Zufall?»
3. «Weshalb ist nur der Mensch seines Glückes oder Unglückes Schmied?»

1. Gibt es eine (göttliche) Vorsehung und ein (göttliches) Schicksal?
In der ‹Lehre der Wahrheit, Lehre des Geistes, Lehre des Lebens› erklärt BEAM all das, was nicht nur diese Damen und Herren, sondern alle Menschen der ganzen Welt und des ganzen Universums wissen sollten. So erklärt BEAM unter anderem im Buch ‹Lehrschrift für die Lehre der Wahrheit, Lehre des Geistes, Lehre des Lebens› (kurz ‹Lehrschrift› genannt, 1975/2012) unter Punkt 83):
Eine Vorsehung (lat. providentia) als Form einer Vorherbestimmung resp. Prädestination in bezug auf bestimmte Wirkungen ist der Schöpfung fremd. Ihre geistenergetische Idee hat von Grund auf in ihren natürlichen Gesetzen und Geboten alles bis ins letzte Detail beinhaltet in bezug darauf, dass aus jeder Ursache eine bestimmte Wirkung hervorgeht. Diese Wirkung jedoch kann je nach Ablauf der sich ergebenden Faktoren, die zwischen Ursache und Wirkung in Erscheinung treten, völlig verschiedene Wirkungen hervorbringen. So können also gleiche Ursachen völlig verschiedene Wirkungen bringen, und zwar je nachdem, wie sich die Fügungen zwischen Ursache und Wirkung ergeben. Das Kausalgesetz ist dabei nicht derart gestaltet, dass die Ursachen und Wirkungen als solche durch die Schöpfung festgelegt sind, sondern dass diese durch den Menschen – und durch alle Lebensformen sowie durch alles universell Existente und durch alle entstehenden Geschehen – selbst erschaffen werden. ...
Im Buch ‹Ein Quentchen Wissen, Sinn und Weisheit›, das im Jahr 2000 veröffentlicht wurde, steht unter dem Titel ‹Verbundenheit aller Dinge und endlose Bewegung›, Seiten 73 bis 79, folgendes:
Das gesamte wunderbare und untereinander verwobene Wirken der gesamten Schöpfung und damit auch der Natur sowie all ihren organischen materiellen und immateriellen unsichtbaren Strukturen sind nicht durch eine Wahllosigkeit oder Zufälligkeit entstanden, sondern durch eine wohlbedachte Fügung und Gesetzmässigkeit der Schöpfung. Das aber bedeutet, dass eine ausgeglichene Harmonie und ungeheure Kraft am Werke war, die intelligent logische Folgen vorausberechnen und wirksam werden lassen konnte. ...

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