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07.08.2015 - Das ewige Ziel der USA: Weltherrschaft
Die USA streben seit jeher nach der Weltherrschaft und sind durch die Folgen des zweiten Irak-Krieges hauptverantwortlich für das Entstehen der Terror-Organisation ‹Islamistischer Staat›. Der US-amerikanische Publizist William Blum sprach darüber kürzlich offene und deutliche Worte.
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William Blum: Die USA sehen sich als die auserwählte Nation
30. April 2015 Non Profit News Redaktion
William Blum Interview

William Blum ist ein US-amerikanischer Publizist und Kritiker der Aussenpolitik der USA. Er war früher beim State Department beschäftigt, das er 1967 wegen seiner Opposition zum Vietnamkrieg verliess. Blum hat dem Nachrichtensender RT ein bemerkenswertes Interview gegeben.

Im folgenden die deutsche Übersetzung des Interviews von Blum mit RT.:

Moderatorin: Unser heutiger Gast ist William Blum – der Historiker und Autor einer Reihe von Bestseller, darunter ‹Der Schurkenstaat USA› und ‹Amerikas tödlichster Export-Demokratie›. Willkommen zu unserer Sendung, schön, dass Sie hier heute mit uns sprechen können. Hillary Clinton erklärte sich bereit bei den Präsidentschaftswahlen für die Demokratische Partei zu kandidieren. Und Jeff Bush wird wahrscheinlich für die Republikaner kandidieren. Also, wieder Bush und Clinton – das haben wir schon mal gesehen. Wer von ihnen ist der bessere Präsidentschaftskandidat, nicht nur für die USA sondern für den ganzen Planeten? Zum Beispiel für die Aufrechterhaltung des globalen Friedens.

Blum: Ich glaube nicht, dass die US-Aussenpolitik sich überhaupt ändern wird, unabhängig davon, wer im Weissen Haus sitzt – Bush, Clinton oder wer auch immer. Unsere US-Politik ändert sich nicht, das gilt auch für Barak Obama. Es spielt keine Rolle, welcher Präsidentschaftskandidat von welcher Partei. Die Republikaner oder die Demokraten – sie verfolgen die gleiche Aussenpolitik.

Moderatorin: Warum glauben Sie, dass die beiden Parteien einen und denselben aussenpolitischen Kurs haben und sich von einander nicht unterscheiden?

Blum: Weil Amerika seit zwei Jahrhunderten das grundlegende Ziel verfolgt – und das ist die Weltherrschaft. Dieses Ziel wird spätestens seit den 1890-er Jahren oder noch früher verfolgt. Von der US-Vorherrschaft in der Welt träumen sowohl die Republikaner als auch die Demokraten, die Liberalen und die Konservativen. Die Idee ist, dass wir die auserwählte Nation sind und dass wir etwas Wichtiges der restlichen Welt mitzuteilen haben, unsere Werte der US-amerikanischen Auserwähltheit. In dieser Hinsicht widersprechen sich die Republikaner und Demokraten nicht. Bei den Wahlen vertreten sie unterschiedliche Ansichten in einigen Fragen, damit der Eindruck entsteht, es gebe einen Unterschied zwischen diesen beiden Parteien. Aber sobald eine der Parteien zur Macht kommt, betreibt sie immer die gleiche Politik – die Weltdominanz der USA.

Moderatorin: Wenn wir auf das Jahr 2009 zurück blicken, als der US-Präsident Barak Obama ankündigte, dass wenn man eine Lösung für Irans Atomprogramm finde, wird der US-Raketenschild in Europa nicht mehr notwendig sein.

Obama im Jahre 2009: «If the Irania threat is eliminated, we will have a stronger basis for security. And the driving force for missile construction in Europe will be removed.»

Moderatorin: Heute stehen wir so nah wie niemals zuvor vor so einer Lösung des iranischen Atomprogramms, wir stehen kurz vor der Unterzeichnung des historischen Abkommens mit dem Iran. Aber die NATO erklärte, es wird sich nichts mit dem US-Raketenschild in Europa ändern. Warum nicht?

Blum: Weil die NATO den Wunsch der USA teilt, in der Welt herrschen zu wollen. Die NATO ist für die USA lediglich ein Werkzeug, es gibt keinen Unterschied der US-Aussenpolitik und der Politik der NATO. Beide verfolgen das gleiche Ziel. Es würde die NATO haute nicht geben, wenn die USA nicht in der NATO Allianz Mitglied wären. Die USA haben die NATO gegründet, die USA sind der Hauptfinanzier der NATO. Da ist kein Unterschied zwischen den USA und der NATO. Beide haben die gleichen Ansichten in Bezug auf die US-amerikanische Weltherrschaft. Es ist egal, was der Iran tut oder nicht tut, die USA und die NATO wissen, dass der Iran der Gegner des US-Imperiums ist. Und jeder, der ein Gegner des Imperiums ist, muss beseitigt werden. Ob das der Iran, Venezuela, Kuba oder wer auch immer, das ist der Test: Liebst du das Imperium oder nicht.

Moderatorin: Lassen Sie uns bei der Theorie der globalen Vorherrschaft der USA bleiben. Die NATO verstärkt zurzeit ihre Truppen an der Grenze zu Russland. Die Eingreiftruppen der NATO in Osteuropa sollen auf 30.000 Soldaten aufgestockt werden. Warum tut man das? Gegen wen sind diese Truppen gerichtet?

Blum: Diese NATO-Aktivitäten sind gegen Russland gerichtet. Die USA werden niemanden dulden, der im Weg der globalen Expansion des US-Imperiums steht. Russland und China sind als die einzigen Nationen in der Lage, dem US-Imperium im Wege zu stehen. Andere Nationen wir Kuba, Venezuela und der Iran werden von den USA auch als Feinde empfunden, weil diese Länder über einen grossen internationalen Einfluss verfügen. Kuba hat einen Einfluss auf die ganze westliche Hemisphäre, daher gilt Kuba für die USA als Feind. Aber das Hauptmerkmal – ob man das US-Imperium und seine globale Expansion unterstützt oder nicht – nach diesem Merkmal fallen alle von mir genannten Länder durch, von Kuba bis hin zu Russland. Einige könnten mir erwidern, dass ich das alles zu einfach sehe…

Moderatorin: Glauben Sie auch, dass die USA Gewalt gegen ihre Feinde anwenden werden?

Blum: Die USA setzen Gewaltanwendung gegen ihre Feinde auf regelmässiger Basis zwei Jahrhunderte lang ein. Natürlich wenden die USA Gewalt an, gegen Kuba beispielsweise, dort haben sie militärisch interveniert. Die USA haben 60 Jahre lang alle möglichen Gewaltakte der kubanischen Emigranten unterstützt...
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