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Die Informationen dieses Hepatitis-C-Forums können und sollen Ihnen dazu verhelfen, sich mit Ihrem Arzt auf Augenhöhe bezüglich Ihrer Erkrankung und möglicher Therapieoptionen zu unterhalten um so auch eine wirklich optimale Therapie zu erhalten. Das hier Geschriebene stammt überwiegend von medizinischen Laien und ersetzt nicht das Gespräch mit Ihrem Arzt - es kann und wird aber Informationen liefern bzw. Grundlage für ein anstehendes Arzt-Patientengespräch sein. Wir bieten Ihnen dabei kostenlose Unterstützung an und legen Wert auf hochwertige Patienteninformationen zur individualisierten Therapie und zum Nebenwirkungsmanagement oder einfach zum Leben mit Hepatitis.
Wir vermitteln Ihnen Informationen rund um das Hepatitis C Virus, Abstracts (Studien) und aktuelle Informationen zu den Therapiemöglichkeiten bei Hepatitis C.
Kategorie: Corporate Websites  Branche: Gesundheit / Medizin
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13.04.2011 - Das Etwas Andere Hepatitis C- Forum
Ein paar Gedanken zur Therapieentscheidung

Es gibt viele HepC Betroffene mit GT 1, die auf die Zulassung der neuen Medikamente warten (s.o. der Erstbeitrag), weil sie ehemalige Non-Responder sind und teilweise bereits mehrere Kombi-Therapien erfolglos hinter sich haben. Dann gibt es die Betroffenen mit ähnlichen Voraussetzungen, aber mit z.B. GT 3, die diese Chance auf eine RE-Therapie wahrscheinlich erst in mehreren Jahren haben werden, wenn hoffentlich Polymerase- und/oder Cyclophilininhibitoren zugelassen werden. Ferner gibt es Betroffene, die aufgrund anderer schwerwiegender Krankheiten (=Kontraindikationen) die antivirale Therapie nicht machen können.
Es gibt aber noch eine weitere Gruppe von Betroffenen,

nämlich diejenigen, die trotz guter Therapiemöglichkeit eine Therapie Jahr für Jahr vor sich herschieben bzw. das Thema Hep-C mehr oder weniger erfolgreich verdrängen. Für die letztgenannte Gruppe ist dieser Beitrag gedacht:
Und es gibt unendlich viele Gründe, eine Therapie zu verschieben:

Familiäre Gründe, Sorge um den Arbeitsplatz, finanzielle Nöte, psychische Probleme u.v.a.m. Jeder persönliche Grund hat mit Sicherheit seine Berechtigung und nur der Betroffene selbst wird die Wichtigkeit ausreichend genau einschätzen können. Trotzdem sind da m.E. ein paar zusätzliche Gedanken angebracht. - Nicht bei jedem führt die Therapie zu heftigen Nebenwirkungen und beruflichen Ausfällen. Viele gehen weiterhin ihrem Job nach und sind auch sonst während der Therapie ganz gut beieinander! Ohne den Versuch wird keiner wissen können, ob er evtl. zu dieser Gruppe gehören würde... - Einige sagen, dass es ihnen trotz langjähriger Infektion noch physisch ziemlich gut geht . Wie lange wird das ohne Therapie noch so bleiben? Das Befinden kann sich in 10 oder 20 Jahren infektionsbedingt sehr negativ verändern! Je später aber eine antivirale Therapie begonnen wird und je größer der Leberumbau bereits fortgeschritten ist – desto geringer die Heilungschancen. Wenn man sich die Liste der Spätfolgen einer Hepatitis C und die Kontraindikationen zur Therapie so ansehe, sollten einem schon Zweifel kommen, ob ein Aussitzen der Krankheit trotz guter Therapiemöglichkeiten der richtige Weg ist. Die chronische HCV Infektion führt in der Mehrzahl aller Fälle zu einer langsam progredienten chronischen Hepatitis, reduziert die Lebensqualität und ist mit einer erhöhten Mortalität assoziiert
Eine individuelle Prognoseabschätzung ist aufgrund der variablen Krankheitsprogression in Frühstadien nicht möglich. Bei fortgeschrittener Fibrose/kompensierter Cirrhose (Stadium F3/F4 nach Scheuer) liegt das 5-Jahresüberleben bei ca. 80-90% (A). Das HCC stellt in diesen Stadien die häufigste Komplikation dar.
Das oben genannte sollte jeder wissen, dem eine wirklich bewusste Entscheidung Pro/Kontra Therapie wichtig ist...

Wer also ggf. daran zweifelt, ob er die Therapie ertragen kann - kann sich auch andersherum fragen, ob er glaubt die Spätfolgen ertragen zu können...

Eines Vorweg: Für die Behandlung der Genotypen 2 und 3 wird es auch in naher Zukunft außer der herkömmlichen Behandlung mit Ribavirin und Interferon keine alternativen Therapieoptionen geben.

Die einzige Möglichkeit zum Erfolg liegt hier in der Therapiedauer sowie einer ausreichenden Ribavirin-Dosierung (gerne außerhalb der Therapieleitlinien).

Bekannt, aber auch kaum mit Zahlen unterlegt, sind die differierenden SVR Raten. Gesprochen wird immer von 80..90% - diese Zahl ist ein Mischmasch aus beiden Genotypen.

Während die Zahl beim Genotyp 2 bei etwa 90-95% liegt, sind es beim 3er deutlich unter 80%.
* Was ist die Ursache für Hepatitis-C?

Was sind die Übertragungswege des Hepatitis-C-Virus? Was sind Risikofaktoren? Wie viele sind von Hepatitis C betroffen? Wie verläuft die Erkrankung? Was können die körperlichen und psychischen und auch die sozialen Folgen sein? Wie entwickelt sich die Leber ohne Behandlung? Was sind die Symptome einer Hepatitis C-Erkrankung? Wie wird die Diagnose gestellt? Was sollte untersucht werden? Welchen Zustand hat Ihre Leber aktuell? Wie viel Zeit bleibt noch bis zur Therapie?

„Hepatitis“ bezeichnet immer eine Entzündung der Leber.

Auch Viren können eine Hepatitis auslösen – man unterscheidet diese Virentypen nach A, B, C, D und E. Von einer Hepatitis C wird also dann gesprochen, wenn der Auslöser das Virus „C“ ist. Dieses Virus wurde erst im Jahre 1989 „entdeckt“ – vorher wurde bei unklaren Virushepatiden von „Non- A“ und „Non- B“ gesprochen. Es sind bisher 6 verschiedene Genotypen des C-Virus bekannt, die sich untereinander in der Abfolge der RNA-Bausteinen (Sequenzen) unterscheiden. Diese unterschiedlichen Genotypen haben in ihrer Häufung eine unterschiedliche geografische Verteilung: Genotyp 1,2 und 3 sind verhäuft in Westeuropa anzutreffen, Genotyp 4 vermehrt in Afrika... In Deutschland sind Schätzungen zufolge etwa 800.000 Menschen vom Virus infiziert – wobei nach aktuellen Screenings z.B. an der Charité (Berlin) dieser Wert evtl. deutlich höher liegen könnte.

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