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31.01.2020 - Akut SOS erhält rund 800 Anrufe pro Tag
Gesundheitsnotstand: Coronavirus sorgt für große Beunruhigung


Frankfurt, 31.01.2020. Das Coronavirus aus China hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die Länder der Europäischen Union (EU) gleichermaßen auf den Plan gerufen. Schnell entstand ein Austausch darüber, ob das Coronavirus (Lungenkrankheit) das Ausrufen eines weltweiten Gesundheitsnotstands erforderlich macht.

Das Frankfurter Unternehmen Akut SOS Clean GmbH ist spezialisiert auf professionelle Desinfektion (https://www.akutsosclean.com), Spezialreinigung und Dekontamination und engagiert sich in den Bereichen Forschung und Entwicklung. Marcell Engel, Gründer und Geschäftsführer von Akut SOS Clean GmbH, beantwortet Fragen über wichtige Maßnahmen im Fall von Epidemien.

Wie schätzen Sie die aktuelle Situation des Coronavirus aus China ein, das inzwischen auch Deutschland erreicht hat?

"Natürlich ist jedes neu auftretende Virus und vor allem dessen Auswirkung auf die Menschen sehr ernst zunehmen. Dennoch warne ich davor, in Panik auszubrechen. Die Menschen sind derzeit einer sehr unterschiedlichen Informationsflut ausgesetzt. Hier empfehle ich, die Informationskanäle sorgfältig zu sondieren. Eine verlässliche und profunde Informationsquelle ist meiner Meinung nach der Ticker der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die Portalinformationen des Robert Koch-Instituts (RKI). Experten speisen hier ständig alle aktuellen Informationen ein. Sowohl WHO als auch das Robert Koch-Instituts, mit denen wir übrigens auch zusammenarbeiten, verfügen über gebündelte Kompetenzen und Erfahrungen.

Zudem ist Deutschland - wie auch andere Länder - sehr gut vorbereitet. Durch das Ebola Virus und andere Viren wurde viel gelernt, was jetzt Anwendung findet. Grundlegende Notfallpläne sind dazu entwickelt, die bei vielen Viren Anwendung finden.

Ein Beispiel, warum ich vor Panik warne: Grippe/Influenza kennt jeder. Daran versterben aber inzwischen mehrere hunderttausend Menschen jährlich. Wenn man den aktuellen Vergleich zum Coronavirus zieht, ist Grippe ein größeres Problem. Aber das kennen die Menschen und deswegen ist es in der öffentlichen Wahrnehmung und Bewertung nicht mehr so präsent. Das sollte man sich meiner Meinung nach vor Augen halten."

Stichwort Ebola: Sie haben im Jahr 2014, als das lebensbedrohliche Virus Ebola auftrat, vielfältig, u.a. auch Gesundheitsämter, beraten und darüber hinaus eine Hotline eingerichtet. Wie stellt sich bei Ihnen die aktuelle Situation in Bezug auf das Coronavirus dar?

"Derzeit erreichen uns bis zu 800 Anrufe am Tag von unseren Kunden, besorgten Privatpersonen sowie Unternehmen, Ämtern und Institutionen. Im Mittelpunkt stehen Fragen "Wie gefährlich ist das Coronavirus?", "Wie gefährlich ist es im alltäglichen Leben für uns selbst?" und "Wie können wir uns schützen?". Hier empfehlen wir konsequente Einhaltung der effektiven Hygienemaßnahmen wie Händewaschen und Vermeidung von häufigen Berührungen von Flächen und Gegenständen in öffentlichen Bereichen, die im alltäglichen Leben automatisch und ständig stattfinden. Hier verbirgt sich ein großes Gefährdungspotenzial. Für unsere Kunden sind wir übrigens schon im präventiven Bereich im Einsatz.

Darüber hinaus liegen heute ausgefeilte Notfallpläne vor, die im Ernstfall um entsprechende Bausteine ergänzt werden. Ereignisse wie das plötzliche Auftreten eines neuartigen Virus sind freilich nicht vorhersehbar, aber inzwischen sind Deutschland und auch wir von Akut SOS sehr gut vorbereitet."

Sie haben schon vor geraumer Zeit einen Masterplan für den Fall eines neuartig auftretenden Virus - oder vergleichbaren Ernstfall - entwickelt. Welche Kernkompetenzen sind dafür unabdingbar?

"Vorab: Aufgrund der Globalisierung, des internationalen Wirtschaftskreislaufs und des ständig stärkeren Reiseverkehrs sind Epidemien oder Pandemien nicht wirklich auszuschließen oder schwierig einzudämmen. Als erfahrener Praktiker der Desinfektion und Kontamination hat sich unser Unternehmen darauf spezialisiert im Falle des Falles Unternehmen, Organisationen und Betreibern von öffentlichen Einrichtungen sowie selbstverständlich auch Regierungen weiterzuhelfen. Die Expertise unserer Kernkompetenz "Desinfektion" setzt sich aus unserer über 25-jährigen Erfahrung in dem Bereich sowie der Zusammenarbeit mit vielen Experten zusammen.

Wir entwickeln dabei individuelle und fachübergreifende Lösungen. Dies ist schon durch die Vielfalt der unterschiedlichen Erreger unabdingbar. Dabei kommen erprobte Maßnahmen zum Einsatz, und zudem bauen neue Entwicklungen, an denen wir permanent arbeiten, darauf auf. Unser Grundsatz lautet dabei: Wir helfen fallbezogen und individuell. Dazu rekrutieren wir gezielt Spezialisten aus unserem Netzwerk, um die optimale Lösung für Unternehmen, Behörden und auch ganzen Ländern zu bieten. Die Basis bildet selbstverständlich immer das konkret vorliegende Problem. So wird der Masterplan mit den entsprechenden Experten um individuelle Bausteine modifiziert und auf aktuelle Herausforderungen maßgeschneidert angepasst."

Welches war der Grundgedanke, diesen Masterplan zu entwickeln?

"Der Bedarf und die Notwendigkeit, einen Masterplan vorzuhalten, ist aus der Beobachtung von auftretenden Viren der vergangenen Jahre entstanden. Aus den bereits genannten Gründen wie der verstärkten Reisetätigkeit verbreiten sich plötzlich auftretende Viren schneller und globaler. Da lag es nahe, unser praktisches Wissen im Bereich der Desinfektion zu nutzen und mit ausgewiesenen Experten zu optimieren, um einen Masterplan für etwaige Epidemien oder Pandemien zu entwickeln. Dieser bildet den Grundstein für individuelle - je nach Situation anpassbare - Bausteine, die wir kurzfristig und wirksam bereitstellen können. Der große Vorteil von Akut SOS Clean (https://akutsosclean.com) besteht darin, dass wir mit einem professionellen, hoch qualifizierten Netzwerk in ständigem Austausch stehen und so innerhalb kürzester Zeit ein Expertenteam zusammenstellen können, das spezielle Notfallkonzepte entwickelt. Dies ist, meiner Einschätzung nach, in dieser Form in ganz Europa einmalig."

Was raten Sie derzeit zur Vorbeugung einer Ansteckung?

"Der Schlüssel zur Vorbeugung ist das zeitnahe Händewaschen nach dem Aufenthalt in öffentlichen Bereichen, das gründliche Abtrocknen und abschließendes Desinfizieren der Hände. Ganz wichtiger Punkt: Möglichst nicht ins Gesicht fassen. Darüber hinaus darauf achten, anderen Personen nicht zu nahekommen, sodass eine Tröpfcheninfektion durch Anhusten oder Anniesen möglichst vermieden wird. Es gilt also zu verhindern, dass die Krankheitserreger in die Nähe der eigenen Atemluft gelangen und auf diesem Wege in die Schleimhäute eindringen. Das ist das A und O der recht einfachen, aber wirksamen Vorbeugung."

Pressekontakt
Gesekus.Communication
Marion Döbber
Kiliansgraben 15
99974 Mühlhausen
0178 3942166
marion.doebber@gesekus.com
http://www.gesekus.com

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