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05.05.2007 - 40 Jahre Ulenköper-Denkmal in Uelzen
Uelzen. Eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt Uelzen wird 40. Als das Ulenköper-Denkmal am 6. Mai 1967 enthüllt wurde, ahnte wohl niemand, wie sehr die beiden Bronze-Figuren der Stadt ihren Stempel aufdrücken würden. Sicher ist es auch dieser Plastik zu verdanken, dass die Eule zum inoffiziellen Wappentier aufgestiegen ist, die Stadt Uelzen den Beinamen Ulenköper-Stadt bzw. Uhlenköper-Stadt noch heute trägt (beide Schreibweisen sind richtig) und dass dieses „Wappentier“ das Firmenlogo von so manchem Uelzener Unternehmen ziert.

Das Denkmal, das an die Uhlenköper-Sage erinnert, hat eine relativ lange Vorgeschichte, die im Jahr 1961 beginnt. Damals war geplant, anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Sparkasse der Uhlenköper-Sage eine plastische Gestalt zu verleihen.

Die Sage erzählt von einem Bauern, der einen wohlhabenden Kaufmann übers Ohr gehauen hat, indem er ihm Eulen als Birkhähne verkauft hat.

Hier die Kurzfassung: Der Kaufmann fragte den Bauern, was dieser denn in seinem Sack habe - „Barftgaans“ (Barfüßige) antwortete dieser und vernuschelte das Wort absichtlich, so dass der Kaufmann „Barkhahns“ (Birkhähne) verstand. Der Kaufmann zeigte Interesse, und der Bauer bot ihm die „Barftgaans“ zu einem vermeintlich günstigen Preis an – der Kaufmann schlug sofort ein.

Zu Hause wollte er seiner Frau das grade erworbene „Schnäppchen“ zeigen; die Eulen entkamen aus dem Sack und richteten in der Küche erheblichen Schaden an. Es ist klar, dass der Kaufmann sich betrogen fühlte. Er brachte den Bauern vor Gericht. Dort argumentierte der Bauer, dass er dem Kaufmann keine Birkhähne, sondern lediglich „Barfüßige“ angeboten habe – und Eulen seien nun mal barfuß. Damit kam er tatsächlich durch, der Richter sprach ihn frei, nicht ohne sich ein Lächeln beim Urteilsspruch verkneifen zu können.

Der Kaufmann war noch für einige Zeit das Gespött in Uelzen und der Umgegend. Seit dieser Begebenheit werden die Uelzener Uhlenköper genannt.

Darüber, wie das Denkmal nun aussehen sollte, herrschte lange Zeit Uneinigkeit: Den einen waren die Entwürfe zu zeitgemäß oder zu gefällig – kurz: nicht „künstlerisch“ genug. Am Ende aber setzte sich die Idee durch ein volkstümliches Denkmal zu schaffen, mit dem sich die Bürgerinnen und Bürger der Stadt identifizieren konnten. Ein Wettbewerb wurde ausgeschrieben, an dem sich Künstler aus ganz Niedersachsen beteiligten.

Die Wahl fiel schließlich auf den Entwurf des Möllner Künstlers Karlheinz Goedke (1915 – 1995), dessen bekanntestes Werk der Till-Eulenspiegel-Brunnen auf dem Möllner Marktplatz ist. Goedkes Plastik zeigt den Bauern und den Kaufmann bei Ihrem Geschäft. Der Bauer hält noch den Sack mit den Eulen, während der Kaufmann gerade die Münzen zählt.

Im Laufe der Jahre entstand ein weiterer Mythos um das Ulenköper-Denkmal: Demjenigen, der an den Münzen, die der Kaufmann in der Hand hält, reibt, ginge nie das Geld aus.

Bis auf den heutigen Tag glänzen die Münzen wie frisch poliert.
Uelzen

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